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Bitte keine Kritik an Autorin Anne Heintze

Kritik an ihrem Buch möchte Autorin Anne Heintze in ihrer eigenen Facebook-Gruppe nicht haben. Nach zwei Tagen dort wurde ich als "Foren-Troll" des Feldes verwiesen. Abbildung: Buch-Cover
Kritik an ihrem Buch möchte Autorin Anne Heintze in ihrer eigenen Facebook-Gruppe nicht haben. Nach zwei Tagen dort wurde ich als „Foren-Troll“ des Feldes verwiesen. Abbildung: Buch-Cover

 

Kritik an ihren Büchern möchte die Autorin Anne Heintze in „ihrer“ Facebook-Gruppe nicht. Das allein ist nicht verwerflich. Es offenbart dennoch ein ungewöhnliches Kommunikationsverständnis. Nicht zuletzt, weil die Gruppe gedacht ist für Menschen, die „außergewöhnlich“ sind und denken, für Menschen mit Hochbegabung und Hochsensibilität. Und es wäre nicht einmal erwähnenswert, wenn Anne Heintze sich an die einfachsten Diskurs-Regeln halten würde. Direkte Ansprache, Rede, Gegenrede, etwa. Was mich jetzt ärgert und betroffen macht: Wie kann es sein, dass eine Expertin keine konstruktive Kritik vertragen kann?

Was war passiert? Ich las eine Werbung für das zuletzt erschienene Buch von Anne Heintze: „Erotische Intelligenz“. Ich wusste, dass sie sich mit der Klientel der Hochsensiblen befasst, klickte mich durch, fand die Facebook-Gruppe, beantragte Einlass, der mir wenig später gewährt wurde. Las das Buch, schrieb eine Buchbesprechung bei Amazon, postete genau diese, um dieser Gruppe etwas zu geben, um eine Diskussion zu starten.

Es war ein kurzes Vergnügen. Gerade mal etwas mehr als zwei Tage. So lange durfte ich in der Facebook-Gruppe OpenMind People verweilen. Gedacht für hochbegabte Menschen, hochsensible; für Menschen, die anders denken. Nach einem Post mit einem Link zu einer kurzen Buchbesprechung des Buches „Erotische Intelligenz: Hochsensibel lieben und sinnlich leben“ und einer etwas wirren Diskussion, einige Teilnehmerinnen versuchten in den Kommentaren eine pathologische Wertung, wurde ich von der Autorin und Gruppengründerin Anne Heintze in einem Kommentar als „Forentroll“ (mit Wikipedia-Link) bezeichnet.

Die Kritik ist kein Verriss

Wenige Minuten später war ich gemeinsam mit anderen Kritikern aus der Gruppe befördert worden. Hier das Originalzitat:  „Diese negative Rezension in meiner Facebookgruppe führen zu wollen, ist allerdings ein starkes Stück. Es ist respektlos, unsensibel und übergriffig.“ Gruppen-Mitglieder, die darüber Unverständnis formulierten, wurden sofort harsch zurecht gewiesen. Ich hätte mit einer solchen Reaktion durchaus leben können, wenn die Rezension ein kompletter Verriss gewesen wäre. Das ist sie aber nicht.

Das mit der konstruktiven Kritik scheint nicht so die Sache von Anne Heintze zu sein. Eine direkte Nachricht an mich habe ich von ihr nicht erfahren. Im ab(l)schießenden FB-Post schreibt sie: „Und sehr gerne wird das online und öffentlich gemacht. Auch in Buchrezensionen. Wieso sind die zufriedenen, glücklichen und positiven Menschen nicht ebenso bereit ihre Freude öffentlich zu teilen, wie die Negativen ihren Unmut?“ Gleichsam definiert sie noch mal deutlich die Bedeutung der Gruppe für sich: „Und das ist diese Gruppe für mich: Mein Online-Freundeskreis.“ Oder, zum guten Schluss: „Zum Glück gibt es auch sehr viele positive Rezensionen meiner Bücher und dafür sage ich von ganzem <3 : DANKE!“

Wer ist Anne Heintze?

Ihre Selbstdarstellung bei Amazon:

Anne Heintze, führende Expertin für Hochbegabung und Hochsensibilität in Deutschland. Ihr Herz schlägt für alle Menschen, die viel vom Leben wollen, die mehr fühlen, tiefer wahrnehmen und große Visionen realisieren wollen. In ihrer OpenMind Akademie berät und unterstützt Anne Heintze seit 1988 außergewöhnliche Menschen dabei, ihr Potenzial voll auszuschöpfen, auch und gerade in deren Beziehungen. Anne Heintze lebt und arbeitet in der Nähe von Frankfurt/Main.

Mein persönlicher Eindruck ist jetzt nach einigen Tagen des Umschauens, dass es insbesondere bei ihr eher so ein wenig um Populärwissenschaft geht. Ein Nischenthema, wo sich noch nicht ganz so viele „Experten“ tummeln, hat sie mit etwas Marketingglück besetzt. Sie bietet Coachings an, gibt Seminare, sehr gern Interviews, und bietet ihrer Community in der Gruppe immer wieder sehr gern ihre Meinung an. Die Meinungen von Fachleuten zu ihren Büchern sind rar, eher nur für Eingeweihte im Netz auffindbar.

So ganz überraschend kommt der Rauswurf nun nicht. Schon häufiger berichten ehemalige Gruppenmitglieder von sehr raschen Löschungen. Oder, wie es hier in einem Blog-Kommentar heißt:

Meinungsäußerung ist für Anne Heintze nämlich nicht ok. Auch wenn sie freundlich, höflich und konstruktiv erfolgt. Ich habe meine Meinung noch nicht mal wirklich geäußert und wurde aus dieser Gruppe geworfen. Ein Post eines Mitgliedes zu einem speziellen Thema, der neutral und an keiner Stelle beleidigend war, wurde einfach gelöscht! Auf die freundliche Frage, wohin denn der Post verschwunden ist, weil mich das Thema auch interessiert, wurde ich aus der Gruppe gelöscht!

Die Facebook-Gruppe, etwas mehr als 6000 Mitglieder, setzt sich aus mehreren Gruppen zusammen, die vor einiger Zeit zusammengefügt wurden. Das erklärt das verhältnismäßig schnelle Wachstum.

Ganz ehrlich: Eine sachliche Auseinandersetzung zum Inhalt ihre Buches, die ich angeregt hatte, fand auch in meinem Case nicht statt. Von „Bin gespannt, wie sich das hier entwickelt…“, so Anne Heintze, als ich den Post einstellte, bis zum Rauswurf als „Forentroll“ nach gerade mal zwei Tagen. Natürlich wurde auch der ganze Thread gelöscht. Die Kritikerinnen an dieser Kritik von Anne Heintze wurden gleich mit hinaus befördert, diese kritischen Stimmen ebenso getilgt. Anne Heintze: „Für meinen Geschmack reicht es nun damit. Christan hat reichlich Aufmerksamkeit erhalten, wieder nicht die erwartete, zumindest nicht von mir, und er wird daher weiter enttäuscht sein.“

Der Anspruch der Autorin Anne Heintze

Es ist ihr gutes Recht, als Hausherrin einer Facebook-Gruppe so zu verfahren. Leider sagt das natürlich auch etwas zu ihrem Anspruch als Autorin und ihrer sachlichen Auseinandersetzungsfähigkeit in den Themen, die sie mit ihrem Angebot besetzen möchte. Ehemalige Mitglieder der Gruppe, die allesamt hinaus befördert wurden, berichten übereinstimmend davon, dass es Anne Heintze selten gelingt, sachliche Diskussionen auf dieser Plattform zu führen.

Wie sieht es bei Amazon aus? Wie geht sie dort mit Kritik an ihren Büchern um? Ihre Meinung dazu im Facebook-Post zum Rauswurf: „Ich kommentiere nie eine Rezension. Sie ist die Sicht des Lesers und nur seine. Dazu hat er jedes Recht. Ich führe auch keine Diskussionen darüber. Schon gar nicht, wenn mein Beitrag dazu nur in einen persönlichen Bereich eintreten könnte, denn das tue ich nur im persönlichen Gespräch und wenn ich darum gebeten werde. Eine Facebook-Gruppe ist dafür sicher der falsche Ort.“

Kurz beleuchtet, die Kritik auf Amazon zu ihren Büchern. Durchwachsen, möchte ich meinen. Entweder überschwängliche Begeisterung, oder deutliche Kritik. Etliche Rezensenten kritisieren an ihren Werken die nahezu durchgehende Oberflächlichkeit, viele Plattitüden, die fehlende fachliche Tiefe. Das kann ich so nicht bestätigen, weil ich nur das eine Buch von ihr gelesen habe. Die Besprechungen ihrer Bücher etwa auf der Plattform von hochsensibel.org sind sehr differenziert; gut etwa für „Neu-Einsteiger“, gleichsam wird immer wieder erwähnt, wie wenig wissenschaftlich sie arbeitet, wie wenig sie sich zu Spezialthemen äußert, wie schnell sie über tiefer zu erklärende Themen hinweg geht.

Kritikfähigkeit sollte sein

Meine Rezension bei Amazon lasse ich, ungeachtet des Vorgangs, mal stehen. Ich habe ihr nur nach dem Rauswurf ein Postscriptum hinzu gefügt. Gleichsam macht es sehr nachdenklich, wie sehr sie in „ihrer“ Facebook-Gruppe jeglicher fundierten Kritik ausweicht. Selten habe ich so lange gehadert, diesen Post zu veröffentlichen. Nach langer Überlegung habe ich mich jetzt dazu entschlossen. Wer, wie Anne Heintze, sich insbesondere dieser Zielgruppe widmen will, sollte sich tiefe Gedanken über die Kommunikation mit ihr machen. Geschlossene Räume, wie etwa Facebook-Gruppen sind geradezu ideal. Hausordnungen dort sind gut. Kritikfähigkeit sollte es nach meiner Meinung aber auch sein. Daher ist es mir wichtig, dass andere durchaus wissen sollten, wie die Autorin mit dem Thema Kritik umgeht. Und irgendwie passt alles nicht zusammen, ein weiteres Zitat aus ihrem Post dazu:

„Ich stehe für direkte und liebevolle Kommunikation, Geistesklarheit und Offenheit. Wenn ich Kritik übe, dann nachdem ich gefragt werden, einen Auftrag dazu habe und wenn eine wertschätzende Kommunikation gesichert ist. Wenn das nicht gegeben ist, passe ich.“

Unabhängig von meiner langjährigen Erfahrung mit dem erfolgreichen Aufbau von sehr verschiedenen Communities und demgegenüber ihrer Kenntnislosigkeit zum offenen und sachlichen Dialog in Facebook-Gruppen und darüber hinaus zu Foren-Trollen – die wünscht man niemandem – offenbart es ein seltsames Verständnis vom sachlichen Diskurs, insbesondere bei den Themen, die sie als „Expertin“ besetzen möchte.

Der Wikipedia-Link zu „Foren-Trollen“ ist einigermaßen geschickt, weil vermutlich nicht einmal 90 Prozent der Mitglieder wirklich wissen, was das ist. Es suggeriert Kenntnis, wenn auch diesem Fall schön daneben. Menschen, die mich schon lange kennen, wissen, dass das genau nicht der Fall ist.

Der Auftritt von Anne Heintze im Netz

Noch ein Blick auf die Präsenz: Wer sich den Auftritt von Anne Heintze im Netz ansieht, erkennt einiges. Die Kanäle werden bespielt, eifrig. Der Twitter-Kanal ist ausschließlich auf Sendung getrieben, kein einziger Dialog; sie mag es nicht.  Der Facebook-Kanal wird vermutlich zumeist von ihrer Mitarbeiterin Astrid Otto betreut; sie ist Social Media Redakteurin bei der OpenMind-Akademie. Es gibt ein persönliche|s Profil, dazu eine Fan-Page. Selbst Pinterest fehlt nicht. Kenntnis hin oder her, der aktuell gut funktionierende Instagram-Kanal fehlt. Über dieses Video musste ich etwas grinsen. Erkenntnis, dennoch: Marketing. Von offenem Dialog ist wenig die Rede.

Warum ich das hier schreibe? Ich kann einer „Expertin“, die sich so ausgibt, überhaupt nicht vertrauen, wenn sie nicht in der Lage ist, eine konstruktive Diskussion zu führen. Schon gar nicht in dem Themenfeld, dass sie gern besetzen möchte. Die Art, wie sie Kritiker angesprochen hat, war äußerst unangenehm, weil nicht angemessen und wenig zugewandt. Und besonders ich bin sehr betroffen, wenn man ausgerechnet mir Respektlosigkeit, Unsensibilität und Übergriffigkeit unterstellt.

Kurz geschüttelt, die Äuglein gerieben: Am Ende ist es dann doch ein großer Gewinn. Jede Menge Menschen-Erkenntnis, zum ersten Mal in meinem Leben als „Foren-Troll“ bezeichnet, und dabei in den wenigen Tagen sehr, sehr großartige Menschen kennen gelernt, mit denen ich zumindest jetzt auf FB befreundet bin. Ey!

cdv!

PS: Lieben Dank für die aufschlussreichen Kommentare, die bisher zu meinem Beitrag hier eingetroffen sind.

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7 Comments

  1. Frau Antje

    1. Juni 2017 - 00:06

    Ich habe ebenfalls ein Buch („Seelenpartner“) von Anne Heintze gelesen, war auch in dieser Facebook-Gruppe und kann den Eindruck nur teilen: Diese Frau bietet aus der Norm fallenden Menschen über die Schlagworte „Hochbegabung“ und „Hochsensibilität“ eine Community, in der sie ihre (zumeist kostenpflichtigen) Produkte wie Bücher, Seminare/Webinare und Einzelcoachings bewirbt. Sie bezeichnet sich dabei als Expertin für Hochbegabung und Hochsensibilität, stellt aber zugleich klar, dass sie von der „Fachwelt“ nichts hält; eine fachlich fundierte Ausbildung in einem der Bereiche ist nicht erkennbar.
    Das schlägt sich meiner Meinung nach auch in ihren Büchern nieder, in denen nach vielleicht ansprechenden Überschriften und Einleitungen nichts folgt als billigstes Ratgebergeschreibsel: Du musst nur ganz fest an deinen Traumprinzen glauben, dann kommt er vorbeigeritten. Wirklich hochbegabte, hochsensible Menschen dürften sich an dieser Stelle veralbert fühlen. So auch ich – und ich kann Menschen mit wirklichem Interesse am Thema Hochbegabung/-sensibilität nur wünschen, sich an Personen oder Institutionen mit fachlicher Qualifikation zu wenden und profitabel arbeitenden Seelenfängern höchstens in Buchrezensionen wie dieser hier zu begegnen.

  2. Tom

    1. Juni 2017 - 11:50

    Als Redakteuer einer Tageszeitung ist man automatisch ein Troll, das weiß man doch spätestens seit Trump. ;-)

    Ich muss immer wieder mal feststellen, dass die, die sich am meisten als Experten irgendeiner Art profilieren wollen, selten kritikfähig sind. Die haben per Funktion automatisch recht – meinen sie.

  3. Al I. Bi

    1. Juni 2017 - 12:06

    Habe mal aus Neugierde in „Außergewöhnlich normal“ reingeschnuppert und es schnell wieder weggelegt. Positivistische Plattitüden wie sie so ziemlich in jedem x-beliebigen „Ratgeber“ zu finden sind. Wissenschaft wird da ganz klein geschrieben, stützt sich mehr auf Vermutungen bzw. Behauptungen ohne wirklich kritische Auseinandersetzung …das soll dann Literatur für Viel-, Quer- und Andersdenker sein?!
    Auch fand ich Passagen wieder, die an Inhalte aus Diskussionen aus der Facebook-Gruppe erinnerten, um nicht zu sagen einfach mal keck geklaut ;) Als das mal Thema in der Facebook-Gruppe wurde dauerte es auch nicht lange bis die Thread-Erstellerin mitsamt Thread ohne Vorwarnung aus der Gruppe entfernt wurde, auf Anfrage wo das Thema und die Posterin wären verschwanden auch ca. 30 weitere, von Frau Heintze sogenannte, „Gruppentrolle“ …das wars dann gewesen mit der Gruppe für Viel-, Quer- und Andersdenker. Das was diese Personen-Gruppe auszeichnet, nämlich weiterzudenken, kritisch nachzufragen wurde ihr in der vermeintlich geschützten Rahmen zum Verhängnis. „Denke anders… aber bitte MEIN anders!“ Na, bravo …wirklich sehr hochsensibel! Frau Heintze scheint der Unterschied zwischen hochsensibilität und hoher Eigensensibilität noch nicht verinnerlicht zu haben; denn sich persönlich angegriffen fühlen nur weil man ihre Meinung nicht teilt und sie nicht bauchpinselt hat nichts mit Hochsensibilität zun tun, diese Persönlichkeitsstruktur nennt man wohl anders!

    Seis drum! Ich bin froh, dass mich mein Bauchgefühl bestätigt hat …kann nur jedem raten mal genauer hinzuschauen und sich von Frau Heintzes sektenähnlich Strukturen fernzuhalten!

  4. Gregor

    1. Juni 2017 - 14:00

    Anne Heintze ist meiner Erfahrung im virtuellen Raum mit ihr und nach Lektüre eines ihrer Bücher eine im Bereich Beratung/Coaching hochproblematische Person. Auch ich wurde zwei Mal aus ihrer fb Gruppe geworfen, weil ich nicht in die sektenähnliche Lobhudelei dort einstimmen wollte, sondern Ihre Gedanken einer kritischen Prüfung unterziehen wollte. Sie ist ohne Zweifel eine Frau, mit nicht unerheblicher Marketingkompetenz, die sie in gefährlich Art einsetzt, um Suchenden Angebote zur schnellen Beglückung zu machen… die zt eruptive Art ihrer Kommunikation (die hier schon erwähnte positivistische Grinsepsychologie könnte den Verdacht nicht abwegig machen, dass sie einen nicht unerheblichen Mangel an Selbstregulation aufweist und die Hälfte des Lebens , die eher unschönen Emotionen und Regungen, ausblendet) hinterlässt den Eindruck einer unausgeglichenen Persönlichkeit, bei der es mir an Fantasie mangelt , wie so eine erfolgreiche und alle menschlichen Anteile ernstnehmede Beratung vonstatten gehen soll.
    Auch ihr eigenartiges Angebot vor einiger Zeit einer Ausbildung zum Scannercoach, die für ein paar Wochenendseminare einen fünfstelligen Betrag kosten sollte, lässt den Focus des Betrachters von AH automatisch eher in Richtung Verkauf als Beratung rutschen.
    Wie die Selbstbezeichnung „führende Expertin für Hochbegabung“ zustande kommt, bleibt völlig nebulös. Außerhalb ihrer eigenen Bücher und Seiten im Internet ist keine Rezipierung in wissenschaftlicher oder populärwissenschaftlicher Literatur bekannt.
    Von daher ergibt sich nicht nur bei mir, das Bild einer wenigen seriösen Anbieterin.

  5. M.

    1. Juni 2017 - 20:23

    Ein Buch habe ich von ihr gelesen, weiterer Bedarf besteht nicht. Ansonsten kann mich diesen
    Kommentaren hier nur anschließen. Eine Erkenntnissen aus der Psychologie besagt: Wer laut und viel spricht erhält i.d.R. die meiste Aufmerksamkeit, auch wenn der Inhalt relativ Sinnfrei ist.Genau so empfinde ich das eher hektische Gerede der Frau A H. Sie befördert sich selbst zur Expertin für Hochsensible, jedoch ohne nachweislich akademischen Hintergrund. Wer ihre Auffassung teilt hat gute Karten, andere mit eigener Meinung trifft früher oder später das gleiche Schicksal – man fliegt aus ihrer Gruppe, auch wenn der Kommentar noch so belanglos war. Ihre Unfähigkeit auf konstruktive Kritik angemessen zu reagieren, erinnert mich an gewisse Persönlichkeitsmerkmale mit pathologischem Hintergrund. Auch Frau A H’s Ausdrucksweise in ihren Post’s als Expertin für Hochsensible, wirkt auf mich alles andere als fundiert und sensibel. Friss oder stirb kommt da schon eher hin.
    Mein Fazit:
    Das braucht kein Mensch und ich schon garnicht.
    Prädikat: MANGELHAFT

  6. Nana

    2. Juni 2017 - 19:18

    Bin rausgeflogen :D traurigerweise verhindert sie nicht wenn sich ihre Gruppenteilnehmer gegenseitig zerfleischen. Die liebevolle Kritik, also genauer gesagt die “Nicht-Kritik“ ist an sie persönlich gerichtet. Jedoch schreitet sie nicht ein wenn einige Gruppenteilnehmer andere Gruppenteilnehmer runterputzen was das Niveau der konstruktiven Kritik deutlich unterstieg. Damit meine ich nicht das ich mich angegriffen fühlte. Ich bin eingeschritten weil ich Dynamik unangenehm fand…es gleichte eher mobbing. Was in der Gruppe jedoch geduldet wurde und nicht von Frau Heintze unterbunden. Das ich da vehement gegenangegangen führte zu meinem kommentarlosen Rauswurf. Menschen schließen sich nicht umsonst solchen Gruppen an..daher kann ich nur den “Sensiblen“ und “Hochbegabten“ raten sich fern zu halten und nicht in die Irre führen zu lassen. Jeder Mensch ist einzigartig und etwas ganz besonderes sobald er nur lernt er selbst zu sein. Ich habe verstanden dass es eh irreführend ist mir von außen eine Definition über meine Sensibilität oder Begabung zu holen…und selbst wenn..Platitüden können keine Probleme lösen. Da braucht es mehr. Sie lassen Probleme nur schöner aussehen..was an sich ja erstmal nicht schlecht ist. Man darf sich nur nicht blenden lassen.

  7. Nana

    2. Juni 2017 - 19:26

    Was ich noch hinzufügen will ist dass ich das Schreibe nicht um Frau Heintze als Persönlichkeiten zu diskreditieren. Sicherlich hat sie einen interessanten und kreativen Weg der Wahrnehmung dargestellt, welcher durchaus Berechtigung hat zu sein…es ist etwas anderes wie es gelebt wird bzw umgesetzt…hm andererseits da ihre Ideen nicht umsetzbar aus der Tiefe heraus sind sind sie nicht hilfreich. Ich möchte nur labile, Hilfesuchende Menschen warnen. Sie könnten in einer emotionalen Falle landen. Ersparen sie sich das und fragen lieber Google oder irgendwen anderen, den ihre Probleme wirklich interessieren.