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Camps: Das mit dem Treffen

Die Landschaft der Camps ändert sich gerade. Es kommen viele dazu. Neben dem fb-Camp wartet auch noch das Schoko-Camp auf seinen Start, ein Grill-Camp ist in Planung, es gibt ein root-camp, ein castlecamp, und, ach ja, nun auch ein operncamp. Mit allen Tücken des Starts, etwa der der Terminplanung. Und siehe da: Es ist kaum mehr möglich, ein Event zu planen, ohne anderen ins Gehege zu kommen. Wobei, vielleicht ist das ja gar nicht der Fall. (Hier noch eine weitere  Übersicht bei t3n)

Die zunehmende Anzahl der Camps, die sich an die alte barcamp-Tradition anhängen, ist andererseits auch ein Beweis dafür, dass die Zahl der Möglichkeiten zum gegenseitigen Austausch nachgefragt wird. Wer über sein Thema sprechen möchte, sich mit Kollegen dazu austauschen will, der ist sich bei den “Fach”-Camps ziemlich sicher, diese genau dort finden zu können.

Mit der re:publica gibt es ein themenübergreifendes (Klassen-)Treffen, andere Veranstaltungen erfreuen sich ebenso an immer größerem Zulauf. Andererseits: Halt! Dass es in diesem Jahr keine StART-Konferenz geben wird, bedrückt mich dann schon. Und, ehrlich gesagt, dachte ich einige Minuten darüber nach, ob mit der Initiierung des operncamps gleichzeitig auch eine Kannibalisierung stattfindet. Mag sein. Vielleicht ist es auch eine Veränderung der Landschaft, die spitzere Themen erfordert. Die Macher der Konferenz forschen an den Ursachen. Ich bin gespannt.

Dass das Thema “Digitale Kommunikation” in den nächsten Jahren immer wichtiger wird, dafür besteht kein Zweifel. Dennoch bin ich auch als Berater immer derjenige, der das persönliche Treffen von Beteiligten ganz oben auf die Agenda stellt.  Und es ist damit die logische Konsequenz, über die Plattformen zu reden, die genau diese Möglichkeit bieten. Wer weiß, vielleicht wird es irgendwann auch ein Handwerker-Camp geben, und viele andere mehr.

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