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Nie mehr allein zur re:publica!

Selbstkritische Erkenntnisse der gerade absolvierten re:publica (#rp15):

  • Zu viele Journalismus-Veranstaltungen besucht
  • Zu wenig fachfremde Themen auf dem Sucher gehabt
  • Nicht mehr allein auf die re:publica gehen

Vor allen anderen musste ich besonders zum letzten Punkt länger sinnieren, und schließlich dem Kollegen Dr. Wolfram Kiwit, Chefredakteur der Dortmunder Ruhr-Nachrichten, beipflichten: „Hier gehören unsere Volontäre hin“. Für mich etwas beschämend: Kiwit war zum ersten Mal auf der re:publica.

Kurz meine Highlights:

  • Der entspannte Plausch mit Stefan Plöchinger gleich am ersten Tag
  • Der professionelle Austausch mit Dr. Wolfram Kiwit
  • Die guten Veranstaltungen zum Thema Journalismus
  • Das wohltuende Rahmenprogramm – besonderer Flausch gilt hier dem „Bruder“ Djure Meinen
  • Netzwerken galore

Die kontinuierlich wachsende re:publica konnte damit erneut ihrem Ruf gerecht werden. Sie zählt mittlerweile zu den wichtigsten Digital-Konferenzen in Europa; erneut mit einem sehr breit gefächerten Angebot und vielfältigen Themen, gleichsam erneut und gewohnt mit einer außergewöhnlichen Liebe der Konferenz-Macher zu ihren Gästen, die sich in vielen Facetten äußert.

Ich persönlich habe tatsächlich Sascha Lobo vermisst; den inoffiziellen Internet-Minister (wie ich ihn nenne). So sehr ich Veränderung und Innovation liebe; mir als altem Mann fehlt die Tradition der klugen Beschimpfung. [update: Meike Leopold sieht das übrigens auch so.]

Kommen wir nun zur Friedemann Karig-Show, wie ich im Nachhinein feststellen muss. Der Kollege kommt in nahezu allen der folgenden Clips vor. Mag auch daran liegen, dass er wirklich sehr gut ist.

Interessante Diskussion über die Medien-Ethik im Netz.

Eine Diskussion darüber, ob Community-finanzierter Journalismus in Deutschland funktioniert. Dass ich das Thema spannend finde, erkennt man schnell daran, dass wir als Regionalzeitung die „Krautreporter“ mit einem Widget eingebunden haben.

Zu guter Letzt, schon wieder der Karig: Die Abschaffung der Wahrheit. Guter Vortrag.

Das beste Amusement: Mutter Ilse Mohr und Tocher Carline Mohr, und wie sie im Netz miteinander auskommen, oder manchmal auch nicht. Köstlich.

Hier der Blogbeitrag von Ilse.

Hier die Präse.

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2 Comments

  1. Karo

    11. Mai 2015 - 08:53

    Hallo Christian,

    gute Idee. Wie du ja weißt bin ich auch Volontärin und mir haben die drei Tage auf der republica unglaublich viel gebracht: Jede Menge Input, Kontakte und Ermutigung Neues auszuprobieren. Freue mich darauf, im nächsten Jahr deine Volontäre kennenzulernen.

    Beste Grüße

    Karolina

    • cdv

      11. Mai 2015 - 08:58

      Hi, Karo, freut mich sehr, dass es dir gefallen hat. Und ja, nächstes Jahr sind unsere dabei. :)