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Tag "facebook"

“Wir sind in der gleichen Gruppe. Und  ich würde mich freuen, wenn wir uns auch hier vernetzen.” Der Standard. Frau oder Mann, die da beim Netzwerk anfragen, sind mir völlig unbekannt. Es gibt keinen Anlass, nur den Einsammel-Wahn. Klick. Löschen. Weg. Den meisten Kollegen geht es genau so. Auch Ute Klingelhöfer, selbstständige Beraterin, die immerhin jetzt die Erfahrung macht, dass Menschen aus ihrem beruflichen Umfeld sie gern auf facebook kontaktieren möchten. Was sie bisher abgelehnt hat. Warum? Das überlegt sie auch gerade, und hat nach einer Diskussion mit mir und der Frage “Wie jetzt?”  gleichzeitig eine Blogparade gestartet.

Vernetzen? Wie, warum, mit wem, wo? Mal überlegen.

Twitter

Hier ist jeder gern willkommen. Der Account, mittlerweile mehr als fünf Jahre offen, ist über die Jahre stetig gewachsen. Mal mehr, mal weniger, auch mal wesentlich weniger, aber er läuft. Die Frage ist nun, wem ich folge. Etlichen beruflichen Kontakten, vielen interessanten Menschen, aus denen in einigen Fällen auch so etwas wie Freundschaft entstanden ist, einigen Themen-Accounts aus beruflichem Interesse, einigen aus Neugier, einigen aus purer Freude. In einigen Fällen ist mir das Zurückfolgen auch gar nicht so wichtig. Ich mag sie gern lesen. Was ich in den letzten Jahren schon immer gern gemacht habe: Den sehr netten Twitter-Menschen auch im richtigen Leben zu begegnen. Was immer mal wieder gelungen ist, und weiterhin gelingen wird. Das macht richtige Freude! ;)

facebook

Auch hier nahezu offen wie ein Scheunentor. Nun, nicht ganz. Es sollte irgendeine Beziehung zueinander geben, sei es um drei Ecken, einem Thema, oder auch hier mit der Aussicht, sich in absehbarer Zeit im richtigen Leben treffen zu können und wollen.  Ab und an werfe ich auch wieder jemanden heraus, weil das Leben sich verändert hat. Wer mir auf Twitter schon folgt und ich ihm oder ihr auch, hat gute Chancen, hier hineingelassen zu werden. Meine Konsequenz: Die ganz bösen Dinge in meinem Leben kommen nicht so wirklich hier vor, das liebste ist mir Vernetzung, am liebsten sind mir jene, die aktiv hier herumwerkeln. Nur gucken ist irgendwie etwas öde.

Google+

Macht mir immer wieder und im Moment wieder sogar zunehmend Spaß. Wo die ganzen Einkreiser herkommen, ist mir ein völliges Rätsel. Wenn ich jemanden entdecke, den ich in anderen Netzwerken schon kenne, kreise ich ein. Manchmal auch aus dem Stream heraus, der hinein gespült wurde; es haben sich sogar Kontakte daraus ergeben. Der latente Wunsch, dass das noch mal richtig groß wird, dieses technisch ziemlich geile Netzwerk, bleibt seit der ersten Nutzung. Und ich denke, dass es das wird.

XING

Sauber. Total. Nur nach vorheriger Kontaktaufnahme, nur  im richtigen Leben. Es gibt wohl nur zwei Ausnahmen in diesem Netzwerk, die ich jemals gemacht habe.  XING ist meine Visitenkartensammlung, nicht mehr, nicht weniger. Also immer schön die Kontaktdaten pflegen, damit ich euch erreichen kann.

Linkedin

Ein ganz klein wenig lässiger, aber hierbei gilt nahezu der gleiche Grundsatz wie beim deutschen Netzwerk.

Foursquare

Ich staune immer, wer da so kommt. Aber ihr dürft alle mitmachen. Es hängt einfach an meiner Laune. Wenn ich gut drauf bin, lasse ich euch rein. Wenn nicht, nicht. So ist das in diesem Leben.

Aufgrund meiner beruflichen Situation vernachlässige ich gerade massiv so supernette Netzwerke wie Instagram. Ärgert mich auch, wird sich auch wieder ändern. Gemach, gemach. Erstaunlich ist beim Blick auf die Netzwerke, dass es nicht mehr sind, wo ich mich gerade vernetzen will. Das oben beschriebene Sammelsurium ist der Kern, seit vielen Jahren. Andere Netzwerke haben mich in dieser Form bisher nicht überzeugt, oder ich musste oder wollte sie nicht nutzen. Und wenn ich etwas vergessen habe, reiche ich das nach.

Jetzt seid ihr dran! ;)

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Oder anders: Brauchen wir eine Alternative zu facebook? Während Christian tumblr ins Feld führt (zum Anlass der Diskussion komme ich später noch….), ist es nach meiner Meinung nach nicht die Frage, ob facebook sich ändert, und damit gut ist. Sondern vielmehr die Frage, die ich im Titel aufgeführt habe: Was wollen wir eigentlich?

Die digitale Vernetzung stellt uns vor neue Fragen. Vernetzen wollen sich alle. Wirklich alle? Oder anders gefragt: Wie können sich Menschen, Marken, Organisationen und Unternehmen in diesem Netz treffen? Denn genau darum geht es.

Während die privaten Nutzer ihren Leidenschaften und ihrer Neugier und ihrem Mitteilungsdrang nachgehen möchten, wollen sie dies zuweilen auch gegenüber Marken und Unternehmen tun. Weil es Teil ihrer Leidenschaft ist, weil es Teil der Leiden ist, die sie haben. Weil es Teil der Vernetzung ist. Gleichzeitig wollen ob dieser Vernetzung auch Unternehmen, Organisationen und Marken ihre Fans, Freunde und Kritiker treffen. Dialog ist angesagt. Gut also, wenn man sich treffen kann. Vielleicht bei facebook. Vielleicht auf einer anderen Plattform.

Dies hat facebook in den letzten Jahren einigermaßen, manchmal mit viel Ach und viel Krach, zusammen bekommen. Ein Teil des Erfolgs, ein Teil des Wachstums, ein Teil der Motivation. Jene nämlich, die dazu geführt  hat, etwa so viele deutsche Bürger dazu zu bewegen, sich auf einer Plattform anzumelden. Und sogar aktiv zu sein.

facebook befriedigt die einfachsten Bedürfnisse dieser Menschen: Etwas aus ihrem Umfeld erfahren zu können. Etwas sehen zu können. Ihre Begeisterung für Marken und Aktionen teilen zu können. Ihre Kritik zu äußern. Sich organisieren zu können. Sich miteinander unterhalten zu können, und sich miteinander unterhalten zu können, ohne das andere das mitbekommen. facebook bietet den Raum dafür.

Und ab hier scheiden sich dann die Geister. Obgleich ich die Begeisterung Christians für tumblr teilen kann, weil es eine wirklich gute Plattform ist, die durchaus Begeisterung wecken kann; ein ernsthafter Wettbewerber zu facebook wird tumblr so nicht werden. Es ist technisch nahezu perfekt, es bietet nur diesen Raum nicht, den die Menschen in diesem Netz und auf einer Plattform für sich haben wollen. Und es bleibt dabei, lieber Christian: Die 90 – 9 – 1 Regel rulez. Es braucht die Masse, weil nur dann eine solche Plattform leben kann. facebook hat das geschafft. Da führt so schnell kein Weg dran vorbei.

Was uns wiederum zum Wettbewerb führt. Ein ernsthafter Wettbewerber zu facebook fehlt. g+ kann, wenn auch technisch ebenso begeisternd wie tumblr, derzeit nicht die Grundbedürfnisse der Masse Mensch zufrieden stellen. Mag am Look & Feel liegen, mag an anderen Dingen liegen; wobei ich manchmal ahnen möchte, dass Google seiner Zeit hier schon wieder zu weit voraus ist. Erinnert euch an das geniale wave.

Dennoch tut Wettbewerb dringend not. Weil es ein wichtiger Motor und damit Antreiber ist, besser zu sein als der andere. Zum Nutzen der Nutzer. Wenn facebook niemand das Wasser reichen kann, werden sie weiter ihren Wasserkopf ausbauen, die Plattform verwalten. So lange, bis auch die Anteilseigner irgendwann irgendeinen Gewinn daraus schöpfen können. So lange kein anderer Anbieter angreift, ist keine Eile geboten. Das beste Beispiel dafür ist übrigens Microsoft, das zweite ist Nokia. Und wer heute sieht, wie diese beiden Unternehmen agieren, kann eine Ahnung haben, wie facebook irgendwann aussehen kann.

Leider war zu wenig Mut in den letzten Jahren da, dass sich Ideen oder Ansätze (von Diaspora mag ich nicht reden) so weit entwickelt haben, um genügend Entwicklungs-Kapital aufzutreiben. Der Vorsprung, den facebook entwickelt hat, ist derzeit so groß, dass es eine Menge an Aufwand braucht, diesen einholen zu können. Vielleicht erleben wir dies, wenn asiatische Unternehmen den Expansionsdrang ihrer Plattformen auf der Welt austoben wollen. Das könnte noch interessant werden, weil sie ein anderes Gefühl für die Masse haben, die es braucht.

Zu guter Letzt, lieber Christian, noch etwas Recherche-Handwerk an die Hand gegeben: Auslöser meiner Meinungsäußerung, die dich zum Post und mich zur jetzigen Replik brachte, war der Tweet einer gewissen @punktefrau, in der sie auf den guten und in diesem Zusammenhang durchaus noch einmal linkwertigen Beitrag von Martin Weigert auf netzwertig verwies. Vielleicht kennst du sie ja…. :D

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Der Kulturwandel hat ja noch seine Tücken. Wie wohl alle Kulturwandel. Da sind jene vermeintlich den anderen um Lichtjahre voraus. Da sind jene, die gar nicht mitgehen wollen. Und da sind die, die immer alles besser wissen… (Danke, Sascha!) Und, zugegeben, es ist ja gar nicht so leicht, das Wirrwarr in diesem Internet zu erkennen, die zuweilen besondere Sprache zu entziffern, die Gesetzmäßigkeiten zu erfahren, die Techniktücken zu wissen.

Das kann für Frau oder Mann schon schwer sein, wenn sie oder er dort, wie auch immer, ganz privat im Internetz unterwegs ist. Und es gibt ja noch jene, die das beruflich betreiben, also was mit Medien machen. Auch hier gilt Authentizität, wichtigstes Kriterium ever; es gelten auch Offenheit, Ehrlichkeit, wohl auch Mut und besonders: Spaß!

Dies ist aber nicht immer ganz so einfach, wenn man quasi per Auftrag unterwegs ist. Identifikation gehört schon mal auch dazu, unbedingt. Aber auch das menschliche, trotz und wegen Auftrag. Aber es ist am Ende nicht wirklich gleich, der persönliche Account und der vielleicht aufträgliche  Account.

Etwa bei twitter, wo ich nun seit mehr als vier Jahren mein “Großraumbüro” habe, Spiel- und Spaßwiese, bis hin zu ernsthaften Fragen und Antworten, die oft dringend benötigt werden, und dort unbürokratisch erledigt werden können. Ganz anders sieht es aus für die opernwerkstatt, deren twitter-Account ich nun im dritten Jahr betreue. Während ich mich an der Vernetzung der vielen Kultureinrichtungen ehrlich freue, betrübt mich doch eins: Der Retweet fehlt.

Ganz anders auf meinem privaten Account, wo der RT üblich ist, manchmal erbeten wird, von Freunden gern “erteilt” wird, der RT passiert immer. Nicht so bei der opernwerkstatt, wo ich in diesem dritten Jahr die RTs nahezu an einer Hand abzählen kann. Folge der Beruflichkeit? Vermute mal das, denn mit dem Feierabend erlischt auch die Betriebsamkeit, von einzelnen Aktivisten und Einzelkämpferinnen mal abgesehen.

Und dabei ist es doch genau das, was das Netz am besten kann: Das Teilen. Das schnelle, unkomplizierte und erneut unbürokratische Verteilen in viele andere Netze, und noch mehr Netze, und noch viele, viele mehr. Man muss es nur tun.

Dass es beim Gesichtsbuch genauso ist, brauche ich kaum noch erwähnen; auch hier ist die Systematik gleichermaßen. Bleibt mir weg mit dem “Like”, mit diesem “Daumenhoch”, vergesst das. Oder macht das auch. Aber macht vor allem eins: Teilt es, wenn ihr es mögt. Show some love, würde Daniel sagen.

Also, denkt dran: Teilen, Baby!

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Das hier aufgeführte Video ist kein Beispiel für Qualität. Eher für das Gegenteil. Und es ist leider wieder ein Mal das Beispiel dafür, das “Lokal” kein “digital” kann. Zumindest, was die Heidenheimer Zeitung angeht. Und es lässt sich noch trefflich darüber streiten, ob man das jetzt gut findet, oder nicht. Die Geschmäcker sind ja verschieden.

Erstaunlicher ist schon, dass das nicht kritisierbar ist. Oder: Nicht kritisiert werden soll. Wenn sich, wie das Sveamädchen, jemand hinsetzt und ihre Enttäuschung über das “Niveau”  des Video-Kanals deutlich macht, wäre das doch allemal eine Reaktion der Redaktion wert. Aber die kommt nicht. Im Gegenteil: Die ehemaligen Mitarbeiter der Noise-Redaktion werden als “Nestbeschmutzer” bezeichnet. Und: Man habe die ewige Ablästerei satt. Aha, daher werden also die kritischen Kommentare nicht freigeschaltet. Na, dann…

Immerhin hat Verlegersohn Martin Wilhelm noch Zeit, ein “Is scho recht sagt der Bayer da” in die nicht stattfindende Diskussion auf dem facebook-Kanal einzuwerfen. Mehr kommt nicht. Im Gegenteil: Auch hier werden missliebige Kommentare, diesmal von den eigenen Kräften, schnell aus dem Netz genommen.

Das kleine Schiff der Heidenheimer Zeitung in der großen digitalen Welt hat es wahrlich schwer. Man bloggt sich den Frust aus dem Redaktionsalltag (wenn auch weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit), man schubst die Nachrichten in den twitter-Stream und in den facebook-Kanal. Das Jugend-Magazin Noise ist online, man hat einen Video-Kanal. Und dann wird man auch noch kritisiert? Kann nicht sein, oder?

Nun, vielleicht hat es was mit Qualität zu tun. Oder damit, dass man diese digitale Welt nicht so ernst nimmt. Nicht so, wie es etwa der Kollege Christian Jakubetz sagt. Oder andere Lokalzeitungen, die sich vielleicht auch schwer tun, aber es immerhin mit der Qualität ernst nehmen. Oder mit dem Dialog. Das wäre ja auch schon mal etwas.

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Für eine “spinnerte Idee” sind wir schon ziemlich weit. So sind nicht nicht nur zwei Probe-Posts (1 / 2) auf unseren Blogs erschienen, auch das Blog steht schon. In den Grundzügen. Es gibt einen twitter-Account, es gibt einen facebook-Account, die ersten Fotos sind in flickr hochgeladen. Wir arbeiten nahezu jeden Tag daran, sharen in google-Docs, schicken uns E-Mails und twittern und zeigen uns gegenseitig, was zum Projekt passen könnte. Oder auch nicht.

Ach ja, was genau machen wir eigentlich? Wir planen ein Reise-Blog, ein Event-Blog, ein Kulinarik-Blog, eigentlich ein Unterwegs-Blog. Ist klar, oder?

Anders gesagt: Wir wollen reisen. Und darüber berichten. Und, auch da sind wir deutlich: Wir machen das gern im Auftrag. Dafür gibt es Gegenleistung. Weil wir das da machen, wo wir auch gern sind: Im Internet. Wir schubsen also nicht nur auf unseren eigenen Kanälen, sondern auch auf denen unserer Auftraggeberinnen und Auftraggeber. Das ist mal so dahin gespinnert. Und das wird dann auch klappen.

Und lautet so (Auszug aus der Projekt-Beschreibung):

Sie wollen, dass über Ihre eigene Veranstaltung berichtet wird? Sie wollen ein besonderes Reiseziel vorstellen? Sie wollen auf sich aufmerksam machen?
Sie haben nur leider zum Schreiben und Fotografieren keine Zeit?

Dann mieten Sie doch einfach zwei reisende Schreiberlinge!

Sie: Susanne Butz, Bloggerin und Webseitenstubserin, lebenserfahren, aufmerksam und neugierig, flott mit der Feder auf den Tastaturtasten des Laptops.

Er: Christian de Vries, erfahrener Redakteur und Blogger, genauso lebenserfahren, aufmerksam und manchmal noch etwas neugieriger, flink auf den Tasten des Laptops.

Wenn Sie möchten, schreiben wir sogar aus zwei verschiedenen Perspektiven. Sie merken schon: Vier Augen sehen mehr als zwei!

Gemeinsam sind wir nahezu jeden Tag auf vielen Kanälen des Internets unterwegs. Ob facebook, twitter, g+, auf den eigenen und gern auch auf anderen Blogs: Wir schreiben das!

Wir schreiben auch für Ihre lokale Heimatzeitung, gern auch für jedes andere Medium. Und wenn Sie wollen, drehen wir Ihnen auch einen kurzen Film.

Was haben Sie davon?

Die Berichterstattung, die Sie für Ihr Event oder für Ihr Reiseziel benötigen. Dort, wo Sie es gern lesen wollen.

Was meint ihr? Kann man so stehen lassen? Oder was sollten wir ändern? Wir arbeiten “in progress”, also ziemlich flexibel, sind lernwillig und immer gern im Austausch.

Sagt eure Meinung, damit das Projekt am Ende noch besser wird.

Die offizielle Präsentation der neuen Seite und der dazu gehörenden Accounts erfolgt dann mal in wenigen Tagen. Stay tuned!

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Und wer uns schon mal mieten möchte, kann das natürlich auch gern tun!

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Thomas Hutter gehört zu den wenigen Spezialisten in Deutschland, dem ich sofort nachsagen würde, dass er ein Spezialist ist. Seine Themen: facebook und Social Media. Und um so mehr war es ein andauerndes Kopfnicken, als er heute mal den derzeitigen Markt beschrieb: den der “Goldgräber”. Also jene, die glauben zu wissen, wo das Gold zu finden ist. Die Betonung liegt wohl auf “glauben”. Und glauben ist nicht wissen.

Allen, die meinen, auf der Plattform “facebook” ließe sich gerade mit links und mal eben eine goldene Nase verdienen, sei hiermit Thomas’ Beitrag ans Herz gelegt. Allen anderen auch. ;-)

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Für eine Weile hatte ich mal gedacht, dass das Modell myheimat ganz interessant sein könnte als Alternative zur lokalen Tageszeitung. Insbesondere, wenn es in Region keinen vernünftigen Wettbewerb gibt. Grundsätzlich bin ich noch immer der Meinung, aber in einigen Gegenden ist die Not wohl noch nicht Grund genug. Seither bin ich nur noch selten dort, und jetzt heute aber über eine interessante Mail gestolpert.

Datenschutzfreundliche 2-Klick-Lösung für Empfehlen-Buttons
myheimat nimmt die Diskussion über den Datenschutz bei Social Media Buttons (Facebook & Co.) ernst: Wir haben die Anfang September vom IT-Fachverlag heise.de vorgestellte datenschutzfreundliche „2-Klick“-Lösung bei den Social-Media-Buttons angepasst und eingebunden. Damit wird ein Datenaustausch mit Facebook, Twitter und Google+ unterbunden, solange man dort nicht durch einen Klick explizit seine Zustimmung gibt. 
Hier findet ihr noch mehr Infos zur Lösung „2-Klicks für mehr Datenschutz“.

Angestossen worden war die Diskussion um die Rechtmäßigkeit des facebook-Buttons vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz in Schleswig-Holstein und schlug einige Wellen. Das Thema ist noch nicht vom Tisch. Der IT-Fachverlag Heise hatte wenig später eine 2-Click-Regelung entwickelt, die jetzt auch hier bei myheimat eingesetzt wird.

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Die Diskussion um die Veränderungen, die facebook gerade vornehmen wird, ist schon erstaunlich. Ähnlich wie Tapio Liller springt mir die Reaktion von Olaf Kolbrück zu kurz. Etwas gelassenere Töne sind mir da lieber, Tapio zitiert die Richtigen.

Dennoch fehlen mir immer noch einige Aspekte

Zum einen der, dass auch aktuell niemand überlegt, wie sich gegebenenfalls die Mechanismen dieses Social Web nutzen lassen, um gegebenenfalls auch mit den Plattformen über Korrekturen nachzudenken. Meinem Eindruck nach hört google schon sehr genau zu, was im Netz so gesprochen wird. Das Ergebnis g+ gefällt mir persönlich derzeit am besten. Und auch facebook hat gute Gründe, so zu agieren, wie sie es tun. Ob das mit der Kommunikation immer so gut klappt, ist dann eine andere Sache. Aber “Hallo?” Wie gehen wir denn dann damit um?

Immer nur Aufschreien, “Böse!” rufen, Konsequenzen ziehen? Das ist doch im Social Web verfehlt. Wer macht sich denn bitte auf den Weg und denkt darüber nach, wie wir mit den Unternehmen in Kontakt treten können, um die nach unserer Meinung wichtigen Korrekturen (so sie erforderlich sind…) auf den Weg zu bringen? Wollen wir nicht alle gemeinsam Produkte und Plattformen so verbessern, das sie eine Hilfe und keine Last sind?  Also: Hört auf zu meckern, macht was!

Ein zweiter wichtiger Aspekt, nicht zuletzt wegen der (von wem und aus welchen Gründen?) lancierten Meldung der “Internetsucht”: Wir diskutieren noch immer zu wenig über Medienkompetenz. Wir machen uns kaum und bestimmt zu wenig Gedanken darüber, wie wir etwa Multiplikatoren schulen können, die wiederum andere schulen können, die wiederum….

Politik und Gesellschaft sind derzeit weit davon entfernt, das Netz so ernst zu nehmen, dass es eine vernünftige Aufklärung und Schulung gibt. Diskussionsansätze hierzu nehme ich leider kaum wahr; gleichzeitig wissen wir, dass es dringend notwendig ist, jeden, aber auch jeden in seiner Medienkompetenz zu stärken, damit er vernünftig damit umgehen kann.

Und auch hier ist es nach meiner Meinung der falsche Ansatz, einfach nur “Böse!” zu rufen. Lasst uns doch darüber nachdenken, wie wir mit einer besseren Medienkompetenz vernünftig mit dem Netz umgehen können, gleichzeitig einen kritischen Geist gegenüber den Plattformen entwickeln, die wir doch so gern nutzen. Und von denen wir doch eigentlich nicht lassen wollen.

Meckert nicht. Macht was!

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update: Der Beitrag von Karsten Sauer gefällt mir!

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Muss Anfang Juli gewesen sein, als ich auf dieser neuen Google-Plattform g+ meinen ersten zaghaften Eintrag verfasste (Danke dafür an Susanne!). Seither versetzt es mich schon ab und zu mal in Erstaunen. Weil vieles so einfach erscheint.

Innerhalb weniger Tage hatte ich die wichtigsten Kollegen und “Netz”-Freunde hier beisammen, die Early-Adopter halt, die immer neugierig sind. Und da ich nicht so der Technik-Freak bin, kam ich mit dem bisherigen Angebot hier sehr schnell klar. Der Stream ist nicht so schnell wie bei twitter (klar, sind auch weniger drin….), nicht so nervig wie bei facebook (kein Nebeneinander von Spiel und Stream), und es ist wirklich einfach zu bedienen.

Mittlerweile hat g+ es geschafft, geräuschlos und völlig unkompliziert hier Spiele zu integrieren. Die Qualität kann ich allerdings nicht bewerten, das ist nicht so mein Metier. Dass ich da auch eine Musik-Datenbank habe, das vergesse ich immer wieder. Sie ist auch so einfach, echt cool.

Was mich überrascht, sind die vielen unbekannten Nasen, die mich in ihre Kreise eingefügt haben. Viele Marketer, viele Coaches, auch viele seltsame Gestalten…. so auf den ersten Blick. Mittlerweile haben mich in den wenigen Wochen mehr als 750 Menschen gecircled. Irgendwie unglaublich, wenn ich mir überlege, wie lange es gebraucht hat, so viele twitter-Follower einzusammeln.

Es ist gut, differenziert posten zu können; allerdings fehlt mir gerade die Zeit, meine g+er besser zu sortieren. Die Zeit fehlte mir schon bei facebook.  Und es ist schade, dass es wieder mal die Nasen der Provinz nicht begreifen, sondern erst dann wohl wieder, wenn ich schon wieder woanders bin. So war es bei twitter, ein wenig auch bei facebook; nun gut, da war es ein wenig anders.

Heute habe ich mich zum ersten Mal länger mit einem mir unbekannten Menschen dort “unterhalten”, es war wunderbar. Mal abgesehen von den wertvollen Tipps, um die ich einfach mal so gebeten hatte und die ich zackig erhielt, wurde daraus ein langes Gespräch. Das Netz…, #hach.

Die wirkliche interessante Frage wird sein, wie g+ auch in Zukunft für andere Klientel interessant werden kann. Technisch interessant ist es, aber ist es auch reizvoll? Spannend und anregend? Mal abwarten.

Wie sich das mit g+ weiter entwickelt, das kann ich derzeit nicht mal annähernd abschätzen. Immerhin ist es mittlerweile so, dass ich weder twitter oder facebook missen möchte, weil ich dort sehr unterschiedliche Menschen erreichen kann. Wenn sich g+ so weiter entwickelt, hmmm, dann wird es schwierig, alle Plattformen gleichzeitig zu beobachten. Aber, wer weiß, wie sich das noch entwickelt.

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Gefällt mir außerordentlich gut diese Präsentation, die ich via @markus_siepmann via @tafkap über twitter gefunden habe.

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