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Lob und Liebe für die #rp17

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Wenn wir die Wahrnehmung der Welt durch Geschichten, Narrative, oder das, was wir tun, auch nur einen Millimeter bewegen können, dann können wir auch die Welt verändern. Felix Schwenzel, re:publica 2017.

Ich bin so froh, dass der Mann den Pathos hasst. Sonst hätte ich unnötig hohen Blutdruck durch massive Begeisterung. Völlig unspektakulär und dennoch und gerade sehr trefflich macht Felix Schwenzel kurz vor dem Ende der diesjährigen re:publica die beste Werbung, ever. Nämlich für Erich Fromm, die Kunst des Liebens (das Buch); mehr noch: für sein Gesamtwerk, dass ich ebenfalls seit vielen Jahrzehnten liebe und sehr achte. Für mich ist es der beste Vortrag dieser immer größer und größer werdenden Veranstaltung mit dem Motto: Love Out Loud. Wer Fromm versteht, weiß, dass Liebe Arbeit ist. Und es passt wunderbar zu den vielen tausend Menschen, die erneut drei Tage die  Station in Berlin bevölkert haben, um genau darüber in unglaublich vielen Facetten zu reden und konstruktiv zu streiten.

Wie selbstverständlich einem dies als langjähriger Besucher ist, wird leider an jenen deutlich, die diese Besucher der re:publica nicht verstehen (wollen), wie etwa die Service-Mitarbeiter des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, die sich unter dem Hashtag #arbeitenviernull das ein oder andere Mal peinlich desavouiert haben. Schwamm drüber.

Wie in vielen Jahren ist es mir immer wieder wichtig, neben Schwenzel auch Sascha Lobo (Link wird nachgetragen) Gunter Dueck und Friedemann Karig zu hören, es sind gern meine Konstanten in diesem bunten Gewusel. Darüber hinaus: Viele Diskussionen über die Zukunft der Medien, zu Fake-News oder angepassten News-Systemen wie xMinutes, Vorträge zu 360-Grad-Reportagen oder etwa der Arbeit von bento. Gleichzeitig wird beim Gang über die #rp17 deutlich, wohin demnächst die Reise geht. Etwa zu Virtual Reality. Und mit etwas Glück konnte ich zusammen mit Alexander von Streit eine Hololens-Brille von Microsoft ausprobieren. Danke dafür.

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Dankbar bin ich auch dafür, Samera als „Newbie“ in das Event eingeführt, damit gleichzeitig einen interessierten und wissbegierigen Menschen kennengelernt zu haben. Vermutlich ist das dann nächstes Jahr eine weitere Besucherin an allen drei Tagen. Es gibt schließlich kein anderes Event in Deutschland in dieser Größenordnung, das von Jahr zu Jahr lernt, gleichsam immer wieder schafft, diese Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung auf eine so unglaublich große Fläche zu spielen; rp-Team, ihr seid die besten! Zum weiteren Dank habe ich mich sehr gern den Fragen von ipsos zur Verfügung gestellt, macht‘ was draus.

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Der größte Dank gilt am Ende jenen in meinem Netzwerk, die Zeit für ein gutes Gespräch und damit Inspiration übrig hatten. Danke also besonders an Dörte, Susanne, Markus, Michaela, Kristine, Samera, Nina, Leander, Silke, Heike, Stephanie, Bea und Kai, Djure, Markus, Giulia, Melanie, Romy, und vielen, vielen mehr. Hoffentlich habe ich niemanden vergessen, wird sonst sehr gern nachgetragen.

cu, #rp18!

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1 Comment

  1. Michaela

    13. Mai 2017 - 09:31

    Danke für den schönen Beitrag, und ich danke DIR für Inspiration, Motivation und neue Denkanstöße! :)