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Für das Unternehmen ist es bitterer Ernst, damit auch für die Mitarbeiter: Schlecker hat in dieser Woche das Planinsolvenz-Verfahren beantragt. Der im benachbarten Ehingen beheimatete Konzern hat damit auf die drohende Zahlungsunfähigkeit reagiert, gleichzeitig signalisiert, das Unternehmen in neuer Struktur weiter am hart umkämpften Markt weiter führen zu wollen.

Dass es immer mal wieder Schlagzeilen um das schnell wachsende Unternehmen gab, soll hier nicht Thema sein. Vielmehr darum, wie Schlecker aktuell mit den Informationen umgeht, die in dieser Situation erforderlich sind. Und hier muss man dem Unternehmen und der unterstützenden Agentur deutlichen Respekt für die gute Arbeit auf den unterschiedlichen Kanälen zollen. Sowohl auf dem eigenen Blog, als auch auf dem facebook-Kanal und, wenn auch etwas verhaltener, auf twitter wird fleißig gewerkelt, im sehr positiven Sinn gemeint.

Interessant ist, wie auch ein anderer Blogbeitrag (Kollegen ZimmermannEditorial) bemerkt, dass diese Kanäle gleichzeitig in die Mitarbeiterschaft wirken, auch Raum für Informationen und Austausch bieten. Dass es dabei zuweilen rau zugeht, keine Frage. Aber bislang scheinen die Kommunikatoren dort alles im Griff zu haben. Gut natürlich, wenn der Kanal bis dato schon einigermaßen etabliert ist, wenn auch unter anderen Vorzeichen. Vom Marketing zur Information zur Auseinandersetzung und Hilfestellung, nahezu ein Paradebeispiel. Und wir hoffen für die Kollegen, dass es so bleibt.

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Da geht’s lang. Mit flinc.

Die gerade aktualisierte Bosch Navigations-App 1.5 für iPhone und iPad hat den Mitfahrservice flinc integriert. Dieser kann dem Autofahrer sogar während seiner Fahrt Mitfahrer vermitteln und somit leere Plätze im Auto besetzen. Die Anfragen erhält der Fahrer live in die Navigation eingeblendet, sofern er diese Funktion eingeschaltet hat. Stimmt er der Mitnahme zu, leitet ihn das System vollautomatisch zum Abhol- und Zielort des Mitfahrers. Und nach gemeinsam zurückgelegter Strecke wieder auf die ursprünglich geplante Fahrtroute zurück. Dies funktioniert auf Kurz- wie auf Langstrecken und bessert nicht nur die Benzinkasse des Fahrers auf, sondern hilft auch, die Umwelt zu schonen. Den Preis für die Mitnahme sowie Kilometerzahl und Zeitaufwand für die Strecke berechnet das intelligente System bere its im Vorfeld und liefert damit eine Entscheidungsgrundlage. Der Fahrer kann aber auch einen eigenen Preis festlegen.

Wer die Mitfahrzentrale im Navi gerne ausprobieren möchte, benötigt ein iPhone oder ein iPad, die kostenlose flinc-App aus dem Appstore, und die seit heute verfügbare Bosch Navigations-App, Version 1.5, die für kurze Zeit preisreduziert ist. Nach der Registrierung bei flinc – entweder über die App oder auf flinc – muss dann nur noch die Mitfahrer-Vermittlung im Navi aktiviert werden.

Die notwendige Vertrauensbasis für Fahrer und Mitfahrer wird durch die Personalisierung im flinc-Netzwerk und die Bewertungsmöglichkeiten geschaffen. Wer sich sein eigenes persönliches Mobilitätsnetzwerk aufbauen möchte, kann zudem seine Facebook-Freunde einfach per Klick zu flinc einladen.

Flinc lässt sich bereits in die NAVIGON-Select App laden und hat weitere Navi-Integrationen, auch für Android, in der Vorbereitung.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Mitfahrzentralen, die bereits geplante Fahrtangebote und Mitfahrgesuche zwischen Städten abgleichen, kann flinc spontan und in Realzeit Fahrer und potentielle Mitfahrer zusammenbringen. Deshalb ist flinc die erste Mitfahrzentrale, die auch für Kurzstrecken unter 40 Kilometer geeignet ist. Das sind immerhin 80 Prozent aller täglichen circa 165 Millionen PKW-Fahrten in Deutschland.

Mich findet ihr natürlich auch bei flinc.

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Die Veränderung der Medienlandschaft wirft nicht nur für Unternehmen Fragen auf. Letzlich gilt es auch den Kommunen, die sich mehr und mehr damit auseinander setzen müssen, wie sie nicht nur im Rahmen ihrer gesetzlichen Pflicht die Bürger der eigenen Stadt informieren. Und nicht nur die, denn auch die Stadt-Touristen gehen immer häufiger andere Wege, um sich im Vorfeld über die Möglichkeiten zu informieren. Im Internet, zum Beispiel. Und etwa auch auf den eigenen genutzten Plattformen wie facebook oder twitter.

Dass sich schon die eigenen Verbände schwer tun, zeigt etwa das Beispiel des Deutschen Städtetages, der mittlerweile die eigenen Publikationen verschmilzt, darüber hinaus den Mitgliedern eine pdf-Version zuschickt. Und dass das auch in den Kommunen selbst ein Thema werden muss, zeigt etwa die Auflagenentwicklung der deutschen Tageszeitungen, die sehr deutlich nach unten zeigt.

Der Mitteilungspflicht genügen viele Kommunen mit den entsprechenden Aufträgen an die lokalen Tageszeitungen. Was vor vielen Jahren noch selbst gedruckt wurde, sucht heute nach den günstigsten Verteilmöglichkeiten innerhalb des Stadtgebietes, um dort nahezu alle Haushalte zu erreichen. Was aber nun, wenn diese eindeutig nicht mehr erreicht werden?

Und Stadtmarketing? Das ist mal keine Pflicht, sondern die reine Kür, möglichst viele Besucher zu locken. Prospekte und Reiseführer gehen noch immer, doch auch sie werden in immer kleineren Auflagen gedruckt. Was das Marketing angeht, gibt es nun auch die ein oder andere Kommune oder Region, die mit mehr oder weniger guter Strategie auf das Zugpferd facebook aufspringen möchte. Dass aber das auch nicht so leicht ist, zeigte sich im Rahmen des Barcamps München, wo sich Margarete Alarmowski als Account-Player für die Weltstadt München vorstellte.

Kein leichtes Unterfangen, wie sich nicht nur im Rahmen der Session zeigte. Der Blick auf die Account-Vielfalt und deren Betreiber reicht schnell aus. Als ein mit Werbung vollgespicktes Portal zeigt sich München.de (Klicks needed!), betrieben übrigens von der Portal München Betriebs-GmbH & Co. KG; die offiziellen Seiten der Stadt lassen sich schon züchtiger ansehen.

Schwieriger noch, wenn es etwa um den facebook-Account geht: Viele der mittlerweile fast 340.000 Fans sind gar keine Münchner, sondern schlichtweg Freunde oder Fans dieser Stadt – aus der ganzen Welt. Als Mitteilungs-Organ ist diese Plattform also mal nicht geeignet. Ach, ja: Es gibt noch einen zweiten Account, den der Stadt. Doch dort tummeln sich noch nicht einmal 1000 Freunde. Also twitter? Nun, hier wird erst mal nur gepusht, von Dialog, eigentlich eine besondere Stärke von twitter, derzeit noch keine Rede. Immerhin gibt es schon einen “twitter-Redakteur”.

Leider wurde im Rahmen der Session nicht deutlich, welche “Informations-Architektur” von der Stadt – also im Auftrag des Gemeinderates – verfolgt werden soll. Immerhin wurde deutlich, welche Herkules-Aufgabe so manchen Städten ins Haus steht, wenn sie ernsthaft verfolgen, im Rahmen ihrer Kommunikation neue Wege zu gehen.

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Das Bloggen habe ich 2007 auf meinem damaligen Typepad-Blog angefangen, seit letztem Jahr ist jetzt diese Seite hier quasi meine Heimat (ich muss noch mal den Kram rüberholen).  Seit einiger Zeit gibt es auch noch ein eher privates Blog. Weiterhin ist mein twitter-Account das “Großraumbüro”, dass ich auf  keinen Fall missen möchte (gerade vier Jahre alt geworden).

Jahrelang auf Eis lag der facebook-Account, ich mische da hin und wieder. Besonders toll, dass ich dort wirklich viele alte Kontakte wiederfinde. Spannende neue Kontakte gibt es auf g+. Und es macht auch richtig Spaß da. Das trifft auch auf flipboard zu, seit einigen Wochen auch path.

Und, ach guck mal: es macht noch mehr Spaß, gemeinsam Blog-Gedingse anzuschubsen.

via:

Nico
Felix

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Ähem, es wäre dann mal so weit: Morgen am Montag ist Geburtstag. Quasi. Nö, nicht meiner. Aber mein twitter-Account wird dann mal vier Jahre alt. Danke, danke….. ;-)

Die ganz genauen Daten: Mittwoch, 9. Januar 2008, 22.35 Uhr, war es dann so weit. Stand heute: 878 Menschen oder Maschinen folgen mir, ich folge 502 Menschen (keinen Maschinen), habe seither mehr als 17440 tweets abgesetzt.

Inspiriert hatte mich Klaus Eck; wieder ein Mal, denn seinen Anregungen zufolge hatte ich schon (damals noch bei typepad) mein erstes Blog eingerichtet.

Auch wenn ich in den ersten Stunden und Tagen etwas ratlos war. Das bin ich heute manchmal auch noch, aber ich mag twitter. Neben Klaus Eck waren auch Wolfgang und Uwe schon da. Nico ertwitterte sich bei einer Veranstaltung in Hamburg Gummibärchen. Später kamen Daniel, Alex, und viele, viele andere hinzu.

Beim Oberbürgermeister-Wahlkampf in meiner damaligen Heimatstadt nutzte ich das damals noch unbekannte twitter für den Kandidaten und heutigen Oberbürgermeister Gerrit Elser; es sind immerhin noch einige aus der Kleinstadt dabei, die damals wissen wollten, was das ist.

Ja, manchmal ist es auch ermüdend. Dann muss ich abschalten, dann wird es mir zu viel. Und missen mag ich es nicht mehr. Wenn ich heute an diese vier Jahre zurück denke, wird mir warm ums Herz. Die Morgen-Timeline, wenn alle zur Arbeit fahren und dabei oft sogar schwere Themen diskutieren, das “Großraumbüro” am Tag, die ganz andere Timeline am Abend, oder gar in der Nacht. Es ergeben sich überraschende Gespräche, manchmal Ärgerlichkeiten, doch entfolgt habe ich nur ganz wenige. Wenn es nicht passt, passt es nicht.

Nervig ist twitter, wenn viele aus meiner Timeline das “falsche” Fernsehprogramm schauen; nun, das muss man ausfiltern oder aushalten können. Und dennoch: Wie war es mal, den “Tatort” ohne twitter zu schauen? Kann mich kaum daran erinnern.

Wir haben gemeinsam viele verschiedene twitter-Werkzeuge erprobt, haben vieles kommen und gehen gesehen. Mittlerweile sehen wir immer weniger: Den Failwhale, der immer wieder da war, wenn bei twitter nichts mehr ging. Dramatische Ereignisse in der ganzen Welt haben dazu beigetragen, das twitter immer populärer wurde.

Mittlerweile habe ich viele liebe Menschen aus meiner Timeline persönlich getroffen, die Liste reißt glücklicherweise nicht ab. Schon jetzt freue ich mich sehr auf die re:publica, der Veranstaltung, die am besten geeignet ist, seine Follower endlich auch mal live zu erleben.

Bei aller Freude, dass immer mehr Menschen aus meiner Vergangenheit auch facebook für sich entdeckt haben, bleibt twitter so etwas wie Internet-Heimat. Zumal es ein Kanal ist, der mich mit einem ganz besonders lieben Menschen verbindet; natürlich nutzen wir alle anderen Kanäle auch.

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Seidentücher mit den Motiven von Jean-Francois Ochotny

Ein kleineres und sehr interessantes Projekt ist im Dezember 2011 noch online gegangen: Die Seite des französischen Malers Jean-Francois Ochotny. Gemeinsam mit der Agentur Dreamland und dem Programmierer Marc Renninger wurde nach einem Strategie-Arbeitstreffen das Seitenkonzept festgelegt.

Das eigentliche Projekt: Die Motive des seit vielen Jahren in Deutschland lebenden Malers werden künftig auf hochwertiger Seide gedruckt. Nicki-Tücher, Schals und Foulards von sehr hoher Qualität finden mit Sicherheit ihre Zielgruppe. Darüber hinaus baut die dafür zuständige Handelsagentur Venarutti derzeit ein Vertriebskonzept auf. Aktuell werden qualifizierte Handelsvertreter für Damenoberbekleidung gesucht, die die entsprechenden Kontakte in den Modehandel haben.

Wer dazu Tipps oder Anregungen hat, kann sich bei Venarutti /co Bettina Lersch melden.

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Hier gefunden.

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Gibt es mit weiterer Aktivität im Internet Chancen für unser Unternehmen? Können wir unsere Kommunikation dort verbessern? Wie können wir das mit unseren bisherigen Aktionen verbinden? Was müssen wir dafür tun?

Hoffentlich typische Fragen von mittelständischen Unternehmen, die sich ständig um Verbesserungen kümmern. Und ja, es gibt vielleicht Chancen (…und natürlich auch Risiken), es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten, die Unternehmenskommunikation auch auf andere Ebenen zu verlagern.

Was genau im Internet vor sich geht, wer da wie in diesem Social Web agiert, worum es geht, und welche Möglichkeiten es gibt, all das habe ich in einem überarbeiteten Workshop-Konzept zusammengefasst.

Ziel des Arbeitstreffens ist es, den Beteiligten (Unternehmen, Institutionen, Projekte) die Möglichkeiten im Internet und insbesondere das Social Web näher zu bringen. Dabei werden Begrifflichkeiten, Vorgehensweisen, Chancen und Risiken erörtert. Am Ende sollen die Teilnehmer in der Lage sein, weitestgehend selbst abwägen zu können, ob sich ein Einsatz im Social Web lohnt, und welcher Aufwand erforderlich ist. Besonders wichtig ist mir dabei die Integration der Aktivitäten in die klassische Kommunikation.

Was Sie dafür benötigen: Einen Tag Zeit und Aufmerksamkeit. Wenn Sie Interesse an einem solchen Workshop oder Arbeitstreffen haben, schicken Sie mir bitte eine E-Mail oder rufen Sie mich an. Ich unterbreite Ihnen dann ein genaues Angebot. Ich freue mich auf die Aufgabe.

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So rechte Lust kommt nicht auf, hier an dieser Stelle einen Rückblick zu veranstalten. Zu viele Dinge, die nicht in das Konzept gepasst haben, insbesondere in das Lebenskonzept, lassen eher etwas zornig nach hinten schauen. Aber das soll man ja eigentlich gar nicht. Es gibt ja auch sehr schöne und positive Veränderungen. Da lohnt der Blick mehr.

Mit Interesse habe ich den ein oder anderen Rückblick schon gelesen, auch die ein oder andere Prognose; sehr interessant. Meine Prognose für 2012: Wird besser! Wie genau, vermag ich auch nicht zu sagen, aber es wird schon werden. Es werden noch mal heftige Veränderungen anstehen; aber eigentlich ist das ja immer.

Mehr als bisher ist mir aber deutlich geworden, dass insbesondere die Kollegen auch der Agenturen viel mehr in das direkte Gespräch einsteigen. Besonders jene, die in Digitalien geführt werden. Und: Dass sie nicht nur in Digitalien geführt werden. Wo und wie ist dabei gar nicht so wichtig. Das technische Geklüngel kann man getrost mal beiseite lassen. Der persönliche Kontakt: Unschätzbar wichtig.

Mehr als andere hat Daniel Rehn dies in einem seiner Blogposts deutlich gemacht. Eine Blogparade hat dies besonders gut ergänzt. Wir beginnen in Digitalien, ernsthafte Gespräche zu führen. Und wir gehen in vielen Fällen an die konkrete Arbeit. Es gibt jetzt etwas mehr Erfahrung (in diesem noch jungen Internet-Leben), vieles hat sich schon ein wenig eingeschleift; und nicht mehr jedes neue Start-up ist der “letzte heisse Scheiss”. Was wiederum nicht bedeuten soll, dass der vielleicht nicht doch noch morgen um die Ecke kommt.

Es mag noch ein behutsames Pflänzchen sein, gegebenenfalls auch noch zu euphorisch dargestellt, als dass es nicht erste Anzeichen gibt, dass dieses Internet-Leben erste Veränderungszeichen in der Unternehmenskultur erreicht. Beim Blick auf die demographische Entwicklung ist dies wohl angebracht, aber noch lange nicht Ernst genommen. Besonders bei vielen mittelständischen Unternehmen, die gleichzeitig einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in Deutschland sind.

Es braucht wohl noch etwas mehr Langmut und noch immer dickes Fell, bis dort noch mehr passiert, kombiniert mit einer Vernetzung gleich wohl welcher Art und Technik, um am Ende Erfolge sehen zu können.

Wird schon.

cdv!

Das

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Für jene, die meinen, sie machen da im Internet ordentliche Arbeit, die fleißig gelobt werden will (und das auch noch kostenlos):

Medienrevolution

von Stefan Plöchinger (Chefredakteur sueddeutsche.de)

und als Ergänzung eine umfassende Zusammenfassung von der opalkatze.

cdv!

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