Allgemein Arbeit

Kein Zucker“Schlecker“

27. Januar 2012

Für das Unternehmen ist es bitterer Ernst, damit auch für die Mitarbeiter: Schlecker hat in dieser Woche das Planinsolvenz-Verfahren beantragt. Der im benachbarten Ehingen beheimatete Konzern hat damit auf die drohende Zahlungsunfähigkeit reagiert, gleichzeitig signalisiert, das Unternehmen in neuer Struktur weiter am hart umkämpften Markt weiter führen zu wollen.

Dass es immer mal wieder Schlagzeilen um das schnell wachsende Unternehmen gab, soll hier nicht Thema sein. Vielmehr darum, wie Schlecker aktuell mit den Informationen umgeht, die in dieser Situation erforderlich sind. Und hier muss man dem Unternehmen und der unterstützenden Agentur deutlichen Respekt für die gute Arbeit auf den unterschiedlichen Kanälen zollen. Sowohl auf dem eigenen Blog, als auch auf dem facebook-Kanal und, wenn auch etwas verhaltener, auf twitter wird fleißig gewerkelt, im sehr positiven Sinn gemeint.

Interessant ist, wie auch ein anderer Blogbeitrag (Kollegen ZimmermannEditorial) bemerkt, dass diese Kanäle gleichzeitig in die Mitarbeiterschaft wirken, auch Raum für Informationen und Austausch bieten. Dass es dabei zuweilen rau zugeht, keine Frage. Aber bislang scheinen die Kommunikatoren dort alles im Griff zu haben. Gut natürlich, wenn der Kanal bis dato schon einigermaßen etabliert ist, wenn auch unter anderen Vorzeichen. Vom Marketing zur Information zur Auseinandersetzung und Hilfestellung, nahezu ein Paradebeispiel. Und wir hoffen für die Kollegen, dass es so bleibt.

cdv!

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  • Robert Döing 27. Januar 2012 at 12:26

    Der angesprochene „andere Blogbeitrag“ stammt von uns. In der Tat ist das Beispiel Schlecker ein sehr interessanter Case. Wir werden das Geschehen weiter beobachten.