Allgemein Arbeit

g+

16. August 2011

Muss Anfang Juli gewesen sein, als ich auf dieser neuen Google-Plattform g+ meinen ersten zaghaften Eintrag verfasste (Danke dafür an Susanne!). Seither versetzt es mich schon ab und zu mal in Erstaunen. Weil vieles so einfach erscheint.

Innerhalb weniger Tage hatte ich die wichtigsten Kollegen und „Netz“-Freunde hier beisammen, die Early-Adopter halt, die immer neugierig sind. Und da ich nicht so der Technik-Freak bin, kam ich mit dem bisherigen Angebot hier sehr schnell klar. Der Stream ist nicht so schnell wie bei twitter (klar, sind auch weniger drin….), nicht so nervig wie bei facebook (kein Nebeneinander von Spiel und Stream), und es ist wirklich einfach zu bedienen.

Mittlerweile hat g+ es geschafft, geräuschlos und völlig unkompliziert hier Spiele zu integrieren. Die Qualität kann ich allerdings nicht bewerten, das ist nicht so mein Metier. Dass ich da auch eine Musik-Datenbank habe, das vergesse ich immer wieder. Sie ist auch so einfach, echt cool.

Was mich überrascht, sind die vielen unbekannten Nasen, die mich in ihre Kreise eingefügt haben. Viele Marketer, viele Coaches, auch viele seltsame Gestalten…. so auf den ersten Blick. Mittlerweile haben mich in den wenigen Wochen mehr als 750 Menschen gecircled. Irgendwie unglaublich, wenn ich mir überlege, wie lange es gebraucht hat, so viele twitter-Follower einzusammeln.

Es ist gut, differenziert posten zu können; allerdings fehlt mir gerade die Zeit, meine g+er besser zu sortieren. Die Zeit fehlte mir schon bei facebook.  Und es ist schade, dass es wieder mal die Nasen der Provinz nicht begreifen, sondern erst dann wohl wieder, wenn ich schon wieder woanders bin. So war es bei twitter, ein wenig auch bei facebook; nun gut, da war es ein wenig anders.

Heute habe ich mich zum ersten Mal länger mit einem mir unbekannten Menschen dort „unterhalten“, es war wunderbar. Mal abgesehen von den wertvollen Tipps, um die ich einfach mal so gebeten hatte und die ich zackig erhielt, wurde daraus ein langes Gespräch. Das Netz…, #hach.

Die wirkliche interessante Frage wird sein, wie g+ auch in Zukunft für andere Klientel interessant werden kann. Technisch interessant ist es, aber ist es auch reizvoll? Spannend und anregend? Mal abwarten.

Wie sich das mit g+ weiter entwickelt, das kann ich derzeit nicht mal annähernd abschätzen. Immerhin ist es mittlerweile so, dass ich weder twitter oder facebook missen möchte, weil ich dort sehr unterschiedliche Menschen erreichen kann. Wenn sich g+ so weiter entwickelt, hmmm, dann wird es schwierig, alle Plattformen gleichzeitig zu beobachten. Aber, wer weiß, wie sich das noch entwickelt.

cdv!

 

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