Projekt

#Krautreporter – Wird es gelingen?

3. Juni 2014

Die aktuelle Zahl der Unterstützer ist schon großartig, aber noch lange nicht ausreichend. Aktuell 6559 Unterstützer (Stand 20.57 Uhr, Dienstag) sind noch viel zu wenig für das erklärte Ziel von 15.000 Supportern, die dieses sehr spannende Format nach eigenen Aussagen braucht. Dabei haben die Krautreporter nach ersten Ruckeleien wunderbar reagiert und nachgelegt. Sie erklären und formulieren nahezu jedem, der sie befragt, die Chancen und Möglichkeiten für den Journalismus. Und es sind, nach meiner Meinung, großartige Perspektiven.

Die Themenvorschläge, jüngst präsentiert, machen Geschmack. Geschmack auf viel mehr.

Allein: Es ist bisher nicht gelungen, die „kritische Masse“ von aufgeklärten Konsumenten oder Mitstreitern zu erreichen, damit das Ziel erreicht werden kann. Vermutlich fehlen nun die klassischen Marketingmaßnahmen, denn es gilt eigentlich genau jetzt, die gar zu übliche Filterblase wie Twitter, Facebook, Blogs und Co. zu verlassen. Dies ist dringend notwendig, um ganz andere Interessenten erreichen zu können. Das ist der Nachteil dieser Vorfinanzierungsform für die Krautreporter, weil sie keine klassischen Marketingwege für die Eigenwerbung beschreiten können.

Ich möchte mir wünschen, dass es noch gelingen kann, mehr Interessenten und Unterstützer für dieses Projekt zu finden. Zeit ist noch da, sie sollte sinnvoll genutzt werden, damit das Ziel erreicht werden kann. Dennoch: Dieser Blogbeitrag ist auch nur ein armer Versuch, den ein oder anderen zum Support zu bewegen.

cdv!

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  • Jakob Traunstein 3. Juni 2014 at 23:58

    Nein, es wird nicht gelingen. Und das ist auch gut so. Schon jetzt werden kritische Kommentare und Anmerkungen zensiert. Dabei versprechen die Krautreporter den Spendern, sie, und nur sie, dürften kommentieren. Das sind nur leere Versprechungen, um an das Geld zu kommen. Da kaufe ich lieber eine Obdachlosenzeitung.

  • Jakob Traunstein 4. Juni 2014 at 00:04

    Für wen ist dieses Projekt interessant? Ich tippe auf junge und mittelalte Männer, die irgend etwas mit Medien machen (wollen), die meistens kinderlos sind und deshalb viel Zeit haben.