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Lunchtime bedient mit einem Klick viele unterschiedliche Kanäle.

Mit einer vielfältigen, abwechslungsreichen und schmackhaften Auswahl an Gerichten bieten die Gastronomen ihren Gästen Mittag für Mittag eine große kulinarische Bandbreite. Um dieses umfangreiche Angebot publik zu machen, mussten sie bisher sehr viel Aufwand und Energie investieren. Das neu entwickelte, leistungsstarke System Lunchtime spart Gastronomen nun jede Menge Zeit, denn es unterstützt sie beim Erstellen ihrer Mittags-, Tages- oder Wochenkarten und verteilt diese Informationen schnell und effizient in die verschiedenen Medienkanäle. Die Gäste profitieren von der breiten Verfügbarkeit der publizierten Informationen und können ab sofort auch von unterwegs per Handy mit der eigens erstellten iPhone App oder Web App auf das Mittagstischangebot der Gastronomiebetriebe zugreifen – wenn gewünscht auch auf nützliche Zusatzinformationen.

Mehr als 80.000 Restaurants sowie Kantinen, Fastfood-Ketten, Imbissbuden, Metzgereien und Bäckereien ringen täglich um die Aufmerksamkeit der rund 40 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland, die mittags lecker essen möchten. Bei der Kommunikation der Mittagsangebote präsentierte sich dem Verbraucher bislang ein mühseliges und zeitraubendes Durcheinander, das nach einer sinnvollen und effizienten Struktur verlangte. Diese Problematik haben die beiden geschäftsführenden Gesellschafter der Medienmacher GmbH Joakim Kågström und Jürgen Krisch erkannt und das System Lunchtime entwickelt.

Joakim Kagström

Damit steht den Gastronomen ein leistungsstarkes und leicht bedienbares System zur Verfügung, mit dem sie ihre Mittags-, Tages- und Wochenkarten sowie jede Menge Zusatzinformationen schnell, einfach und kostengünstig in allen Medienkanälen präsentieren können.

Während bislang die meisten Gastronomen ihre Gäste vor allem über die klassischen Informationskanäle wie Fax, E-Mail oder die eigene Website erreichten, rücken bei Lunchtime die innovativen, digitalen Medienkanäle der Zukunft in den Fokus der Kommunikation wie das mobile Internet oder Social Networks. Damit dient Lunchtime der Erschließung neuer Kundenkreise und ist gleichzeitig ein besonderer Service für alle Stammkunden. Ein großer Vorteil ist außerdem, dass die Gastronomen nicht mehrere Systeme benötigen, um die verschiedenen Medienkanäle mit ihren Informationen zu befüllen.

Lunchtime besteht aus einem leicht zu bedienenden und zentralen Backend-System, in das der Gastronom die kompletten Daten rund um sein Speisenangebot einpflegen kann. Das System verteilt die Informationen danach automatisch an die verschiedenen Medienkanäle weiter. Dabei sorgen die verschiedenen Frontend-Systeme wie zum Beispiel die iPhone-App, Web-App und die Website von Lunchtime dafür, dass die Gäste eine übersichtliche und benutzerfreundliche Darstellung der Informationen erhalten. Ein spezielles Intranetmodul kann sogar in jedes Firmenintranet eingebunden werden, so dass sich Mitarbeiter über das aktuelle Mittagstischangebot im Umkreis ihres Unternehmens informieren können. Natürlich ist über das Lunchtime-System auch das Verteilen der Mittagskarte via Fax, E-Mail oder Print möglich.

Herzstück des Systems ist die kostenlose iPhone App Lunchtime. Mit nur wenigen Klicks können sich Konsumenten von unterwegs oder von der Arbeit aus das Mittagstischangebot der Restaurants einfach und schnell auf dem Handy anzeigen lassen.

(Presseinfo, leicht überarbeitet)

 

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Für das Unternehmen ist es bitterer Ernst, damit auch für die Mitarbeiter: Schlecker hat in dieser Woche das Planinsolvenz-Verfahren beantragt. Der im benachbarten Ehingen beheimatete Konzern hat damit auf die drohende Zahlungsunfähigkeit reagiert, gleichzeitig signalisiert, das Unternehmen in neuer Struktur weiter am hart umkämpften Markt weiter führen zu wollen.

Dass es immer mal wieder Schlagzeilen um das schnell wachsende Unternehmen gab, soll hier nicht Thema sein. Vielmehr darum, wie Schlecker aktuell mit den Informationen umgeht, die in dieser Situation erforderlich sind. Und hier muss man dem Unternehmen und der unterstützenden Agentur deutlichen Respekt für die gute Arbeit auf den unterschiedlichen Kanälen zollen. Sowohl auf dem eigenen Blog, als auch auf dem facebook-Kanal und, wenn auch etwas verhaltener, auf twitter wird fleißig gewerkelt, im sehr positiven Sinn gemeint.

Interessant ist, wie auch ein anderer Blogbeitrag (Kollegen ZimmermannEditorial) bemerkt, dass diese Kanäle gleichzeitig in die Mitarbeiterschaft wirken, auch Raum für Informationen und Austausch bieten. Dass es dabei zuweilen rau zugeht, keine Frage. Aber bislang scheinen die Kommunikatoren dort alles im Griff zu haben. Gut natürlich, wenn der Kanal bis dato schon einigermaßen etabliert ist, wenn auch unter anderen Vorzeichen. Vom Marketing zur Information zur Auseinandersetzung und Hilfestellung, nahezu ein Paradebeispiel. Und wir hoffen für die Kollegen, dass es so bleibt.

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Die Veränderung der Medienlandschaft wirft nicht nur für Unternehmen Fragen auf. Letzlich gilt es auch den Kommunen, die sich mehr und mehr damit auseinander setzen müssen, wie sie nicht nur im Rahmen ihrer gesetzlichen Pflicht die Bürger der eigenen Stadt informieren. Und nicht nur die, denn auch die Stadt-Touristen gehen immer häufiger andere Wege, um sich im Vorfeld über die Möglichkeiten zu informieren. Im Internet, zum Beispiel. Und etwa auch auf den eigenen genutzten Plattformen wie facebook oder twitter.

Dass sich schon die eigenen Verbände schwer tun, zeigt etwa das Beispiel des Deutschen Städtetages, der mittlerweile die eigenen Publikationen verschmilzt, darüber hinaus den Mitgliedern eine pdf-Version zuschickt. Und dass das auch in den Kommunen selbst ein Thema werden muss, zeigt etwa die Auflagenentwicklung der deutschen Tageszeitungen, die sehr deutlich nach unten zeigt.

Der Mitteilungspflicht genügen viele Kommunen mit den entsprechenden Aufträgen an die lokalen Tageszeitungen. Was vor vielen Jahren noch selbst gedruckt wurde, sucht heute nach den günstigsten Verteilmöglichkeiten innerhalb des Stadtgebietes, um dort nahezu alle Haushalte zu erreichen. Was aber nun, wenn diese eindeutig nicht mehr erreicht werden?

Und Stadtmarketing? Das ist mal keine Pflicht, sondern die reine Kür, möglichst viele Besucher zu locken. Prospekte und Reiseführer gehen noch immer, doch auch sie werden in immer kleineren Auflagen gedruckt. Was das Marketing angeht, gibt es nun auch die ein oder andere Kommune oder Region, die mit mehr oder weniger guter Strategie auf das Zugpferd facebook aufspringen möchte. Dass aber das auch nicht so leicht ist, zeigte sich im Rahmen des Barcamps München, wo sich Margarete Alarmowski als Account-Player für die Weltstadt München vorstellte.

Kein leichtes Unterfangen, wie sich nicht nur im Rahmen der Session zeigte. Der Blick auf die Account-Vielfalt und deren Betreiber reicht schnell aus. Als ein mit Werbung vollgespicktes Portal zeigt sich München.de (Klicks needed!), betrieben übrigens von der Portal München Betriebs-GmbH & Co. KG; die offiziellen Seiten der Stadt lassen sich schon züchtiger ansehen.

Schwieriger noch, wenn es etwa um den facebook-Account geht: Viele der mittlerweile fast 340.000 Fans sind gar keine Münchner, sondern schlichtweg Freunde oder Fans dieser Stadt – aus der ganzen Welt. Als Mitteilungs-Organ ist diese Plattform also mal nicht geeignet. Ach, ja: Es gibt noch einen zweiten Account, den der Stadt. Doch dort tummeln sich noch nicht einmal 1000 Freunde. Also twitter? Nun, hier wird erst mal nur gepusht, von Dialog, eigentlich eine besondere Stärke von twitter, derzeit noch keine Rede. Immerhin gibt es schon einen “twitter-Redakteur”.

Leider wurde im Rahmen der Session nicht deutlich, welche “Informations-Architektur” von der Stadt – also im Auftrag des Gemeinderates – verfolgt werden soll. Immerhin wurde deutlich, welche Herkules-Aufgabe so manchen Städten ins Haus steht, wenn sie ernsthaft verfolgen, im Rahmen ihrer Kommunikation neue Wege zu gehen.

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Seidentücher mit den Motiven von Jean-Francois Ochotny

Ein kleineres und sehr interessantes Projekt ist im Dezember 2011 noch online gegangen: Die Seite des französischen Malers Jean-Francois Ochotny. Gemeinsam mit der Agentur Dreamland und dem Programmierer Marc Renninger wurde nach einem Strategie-Arbeitstreffen das Seitenkonzept festgelegt.

Das eigentliche Projekt: Die Motive des seit vielen Jahren in Deutschland lebenden Malers werden künftig auf hochwertiger Seide gedruckt. Nicki-Tücher, Schals und Foulards von sehr hoher Qualität finden mit Sicherheit ihre Zielgruppe. Darüber hinaus baut die dafür zuständige Handelsagentur Venarutti derzeit ein Vertriebskonzept auf. Aktuell werden qualifizierte Handelsvertreter für Damenoberbekleidung gesucht, die die entsprechenden Kontakte in den Modehandel haben.

Wer dazu Tipps oder Anregungen hat, kann sich bei Venarutti /co Bettina Lersch melden.

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Hier gefunden.

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Gibt es mit weiterer Aktivität im Internet Chancen für unser Unternehmen? Können wir unsere Kommunikation dort verbessern? Wie können wir das mit unseren bisherigen Aktionen verbinden? Was müssen wir dafür tun?

Hoffentlich typische Fragen von mittelständischen Unternehmen, die sich ständig um Verbesserungen kümmern. Und ja, es gibt vielleicht Chancen (…und natürlich auch Risiken), es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten, die Unternehmenskommunikation auch auf andere Ebenen zu verlagern.

Was genau im Internet vor sich geht, wer da wie in diesem Social Web agiert, worum es geht, und welche Möglichkeiten es gibt, all das habe ich in einem überarbeiteten Workshop-Konzept zusammengefasst.

Ziel des Arbeitstreffens ist es, den Beteiligten (Unternehmen, Institutionen, Projekte) die Möglichkeiten im Internet und insbesondere das Social Web näher zu bringen. Dabei werden Begrifflichkeiten, Vorgehensweisen, Chancen und Risiken erörtert. Am Ende sollen die Teilnehmer in der Lage sein, weitestgehend selbst abwägen zu können, ob sich ein Einsatz im Social Web lohnt, und welcher Aufwand erforderlich ist. Besonders wichtig ist mir dabei die Integration der Aktivitäten in die klassische Kommunikation.

Was Sie dafür benötigen: Einen Tag Zeit und Aufmerksamkeit. Wenn Sie Interesse an einem solchen Workshop oder Arbeitstreffen haben, schicken Sie mir bitte eine E-Mail oder rufen Sie mich an. Ich unterbreite Ihnen dann ein genaues Angebot. Ich freue mich auf die Aufgabe.

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So rechte Lust kommt nicht auf, hier an dieser Stelle einen Rückblick zu veranstalten. Zu viele Dinge, die nicht in das Konzept gepasst haben, insbesondere in das Lebenskonzept, lassen eher etwas zornig nach hinten schauen. Aber das soll man ja eigentlich gar nicht. Es gibt ja auch sehr schöne und positive Veränderungen. Da lohnt der Blick mehr.

Mit Interesse habe ich den ein oder anderen Rückblick schon gelesen, auch die ein oder andere Prognose; sehr interessant. Meine Prognose für 2012: Wird besser! Wie genau, vermag ich auch nicht zu sagen, aber es wird schon werden. Es werden noch mal heftige Veränderungen anstehen; aber eigentlich ist das ja immer.

Mehr als bisher ist mir aber deutlich geworden, dass insbesondere die Kollegen auch der Agenturen viel mehr in das direkte Gespräch einsteigen. Besonders jene, die in Digitalien geführt werden. Und: Dass sie nicht nur in Digitalien geführt werden. Wo und wie ist dabei gar nicht so wichtig. Das technische Geklüngel kann man getrost mal beiseite lassen. Der persönliche Kontakt: Unschätzbar wichtig.

Mehr als andere hat Daniel Rehn dies in einem seiner Blogposts deutlich gemacht. Eine Blogparade hat dies besonders gut ergänzt. Wir beginnen in Digitalien, ernsthafte Gespräche zu führen. Und wir gehen in vielen Fällen an die konkrete Arbeit. Es gibt jetzt etwas mehr Erfahrung (in diesem noch jungen Internet-Leben), vieles hat sich schon ein wenig eingeschleift; und nicht mehr jedes neue Start-up ist der “letzte heisse Scheiss”. Was wiederum nicht bedeuten soll, dass der vielleicht nicht doch noch morgen um die Ecke kommt.

Es mag noch ein behutsames Pflänzchen sein, gegebenenfalls auch noch zu euphorisch dargestellt, als dass es nicht erste Anzeichen gibt, dass dieses Internet-Leben erste Veränderungszeichen in der Unternehmenskultur erreicht. Beim Blick auf die demographische Entwicklung ist dies wohl angebracht, aber noch lange nicht Ernst genommen. Besonders bei vielen mittelständischen Unternehmen, die gleichzeitig einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in Deutschland sind.

Es braucht wohl noch etwas mehr Langmut und noch immer dickes Fell, bis dort noch mehr passiert, kombiniert mit einer Vernetzung gleich wohl welcher Art und Technik, um am Ende Erfolge sehen zu können.

Wird schon.

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Das

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Für jene, die meinen, sie machen da im Internet ordentliche Arbeit, die fleißig gelobt werden will (und das auch noch kostenlos):

Medienrevolution

von Stefan Plöchinger (Chefredakteur sueddeutsche.de)

und als Ergänzung eine umfassende Zusammenfassung von der opalkatze.

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Für eine “spinnerte Idee” sind wir schon ziemlich weit. So sind nicht nicht nur zwei Probe-Posts (1 / 2) auf unseren Blogs erschienen, auch das Blog steht schon. In den Grundzügen. Es gibt einen twitter-Account, es gibt einen facebook-Account, die ersten Fotos sind in flickr hochgeladen. Wir arbeiten nahezu jeden Tag daran, sharen in google-Docs, schicken uns E-Mails und twittern und zeigen uns gegenseitig, was zum Projekt passen könnte. Oder auch nicht.

Ach ja, was genau machen wir eigentlich? Wir planen ein Reise-Blog, ein Event-Blog, ein Kulinarik-Blog, eigentlich ein Unterwegs-Blog. Ist klar, oder?

Anders gesagt: Wir wollen reisen. Und darüber berichten. Und, auch da sind wir deutlich: Wir machen das gern im Auftrag. Dafür gibt es Gegenleistung. Weil wir das da machen, wo wir auch gern sind: Im Internet. Wir schubsen also nicht nur auf unseren eigenen Kanälen, sondern auch auf denen unserer Auftraggeberinnen und Auftraggeber. Das ist mal so dahin gespinnert. Und das wird dann auch klappen.

Und lautet so (Auszug aus der Projekt-Beschreibung):

Sie wollen, dass über Ihre eigene Veranstaltung berichtet wird? Sie wollen ein besonderes Reiseziel vorstellen? Sie wollen auf sich aufmerksam machen?
Sie haben nur leider zum Schreiben und Fotografieren keine Zeit?

Dann mieten Sie doch einfach zwei reisende Schreiberlinge!

Sie: Susanne Butz, Bloggerin und Webseitenstubserin, lebenserfahren, aufmerksam und neugierig, flott mit der Feder auf den Tastaturtasten des Laptops.

Er: Christian de Vries, erfahrener Redakteur und Blogger, genauso lebenserfahren, aufmerksam und manchmal noch etwas neugieriger, flink auf den Tasten des Laptops.

Wenn Sie möchten, schreiben wir sogar aus zwei verschiedenen Perspektiven. Sie merken schon: Vier Augen sehen mehr als zwei!

Gemeinsam sind wir nahezu jeden Tag auf vielen Kanälen des Internets unterwegs. Ob facebook, twitter, g+, auf den eigenen und gern auch auf anderen Blogs: Wir schreiben das!

Wir schreiben auch für Ihre lokale Heimatzeitung, gern auch für jedes andere Medium. Und wenn Sie wollen, drehen wir Ihnen auch einen kurzen Film.

Was haben Sie davon?

Die Berichterstattung, die Sie für Ihr Event oder für Ihr Reiseziel benötigen. Dort, wo Sie es gern lesen wollen.

Was meint ihr? Kann man so stehen lassen? Oder was sollten wir ändern? Wir arbeiten “in progress”, also ziemlich flexibel, sind lernwillig und immer gern im Austausch.

Sagt eure Meinung, damit das Projekt am Ende noch besser wird.

Die offizielle Präsentation der neuen Seite und der dazu gehörenden Accounts erfolgt dann mal in wenigen Tagen. Stay tuned!

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Und wer uns schon mal mieten möchte, kann das natürlich auch gern tun!

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Zuweilen gibt es den Wunsch, wieder in die alten Leisten zu steigen. Viele Jahre und an vielen Stationen habe ich mit meinem Herzblut Lokalzeitung gemacht. So, wie ich mir mit meinen Kollegen zu diesem Zeitpunkt Tageszeitung vorgestellt habe: Engagiert, meinungsfreudig, streitfreudig, informativ, unterhaltsam, lesenswert. Allein: Es war zuweilen mühselig: Das Recherchieren, das stundenlange Telefonieren, die Treffen, die Sitzungen, die Termine, die Gespräche, die Diskussionen, die Konferenzen, die Technik.

Als ich die Seiten zur PR wechselte, war ich in vielen Dingen aber immer noch und eigentlich auch bis heute der Redakteur: Die Neuigkeiten zuerst, Fakten, klar und verständlich, sachlich, kein Geblubber, Interesse wecken, der guten Sache wegen.

Die notwendige “Geschichte vom Krieg”: Wir hatten kein Internet. Erst in den letzten Jahren meiner Tageszeitungs-Tätigkeit hatte ich einen E-Mail-Account. Das war privat. Für die Arbeit wurde er nie benutzt.

Die Möglichkeiten, die Journalisten heute haben, sind enorm. Wenn auch, das gestehe ich gern zu, unter ganz anderen Arbeitsbedingungen, wie sie heute leider in vielen Redaktionen vorherrschen. Und dennoch sehe ich, insbesondere die partizipativen Möglichkeiten, das Feld geradezu bereitet für jene, die sich auf die Fahnen geschrieben haben, interessante Neuigkeiten zu verbreiten. Ok, das sieht nicht unbedingt immer noch das gedruckte Papier vor. Denn die Zeiten haben sich gewandelt.

Das hat vor vielen Jahren auch der Kollege Christian Jakubetz erkannt. Gemeinsam haben wir heute, dass wir beide nicht mehr als festangestellte Redakteure arbeiten. Und während ich mich mehr auf die PR für kleine und mittelständische Unternehmen konzentriert habe, hat er sich mehr und mehr den Möglichkeiten des Journalismus im Internet zugewandt.

Mit großartigen Konsequenzen: Denn seit letzter Woche gibt es das Buch “Universalcode”. Das einzige Buch auf dem deutschsprachigen Markt, dass sich mit den veränderten Arbeitsbedingungen von Journalisten und Redakteuren im Internet-Zeitalter auseinandersetzt, besser noch: Es erklärt anschaulich, welche Voraussetzungen für Redakteure und Journalisten heute notwendig sind, wenn sie die erforderliche Technik für eine sogenannte crossmediale Arbeit beherrschen wollen.

Das Werk als solches ist schon ein Unikum, denn das Internet hat bei der Entstehung fleißig geholfen. Angefangen von der Wahl der Autoren, die ihre Beiträge über google.docs in ein gemeinsames Manuskript geschaufelt haben, über die großartige Zahl von Vorbestellern, die damit eindeutig dem Verlag gezeigt haben, dass das Buch gefragt ist.

Und am Ende noch viel besser: Das Buch ist nicht zu Ende geschrieben. Was ja auch nicht geht, wenn man den technischen Entwicklungszyklus der derzeitigen Welt ein wenig versteht: Neu ist immer.

Nunmehr gibt es ein Portal für jene Medienmenschen, die sich mit den Voraussetzungen für die Arbeit im crossmedialen Umfeld interessieren: Das Portal www.abzv-universalcode.de Ein Portal, das seit letzer Woche und fortan diese Entwicklung weiter beschreiben wird, Beispiele geben wird, Menschen vorstellen wird, Technik und Hardware vorstellen wird.

Und ich freue mich sehr, gemeinsam mit Christian Jakubetz und einem hoffentlich weiterhin wachsenden Team daran mitwirken zu können, diese Plattform weiter zu entwickeln. Nur zur Erinnerung: Wir hatten ja nix…. (Geschichten vom Krieg), und: Diese Arbeit im Journalismus ist heute eine ganz andere, eine ganz andere, eine ganz neue, sie bietet so viele Möglichkeiten.

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