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Arbeit

Ihr seid Deutsche. Ihr seid doof. Das ist aktuell meine Gemütsverfassung.

Der Grund für meinen Blutdruck entzündet sich an der Kritik, die natürlich am heute veröffentlichten Projekt “Krautreporter” auch schon online ist. Und angefangen hatte es mit Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach, der in seiner ganz eigenen Art twitterte:

Obgleich ich ihn sonst wirklich schätze, stellten sich bei mir alle drei Nackenhaare hoch. Immerhin: Ich blieb noch ruhig, wenn auch schon leicht vibrierend.

Beim letzten Netzrundgang vor dem Verlassen der Redaktion entdeckte ich dann noch den Beitrag von Lorenz Matzat: Fünf Gründe, warum ich von dem Krautreporter-Konzept enttäuscht bin. SEO-optimal, mit Bindestrichen, geiler Titel. Und schreibt, dass er “Krautreporter” abonniert hat. Ähem.

Und dann war es aus. Blutdruck. Enorm.

Merkt ihr eigentlich noch etwas?

Merkt ihr eigentlich den Zusammenhang? Warum wir in Deutschland in Sachen Digital nur so mittelgeil sind? Warum wir immer in diese Vereinigten Staaten von “Da geht alles ab…” gucken? Ich sag’s euch:

Weil wir mit Abstand die besten Bedenkenträger der ganzen Welt sind! Geil, was?

Wie schon beschrieben, mag ich die Arbeit von Wolfgang eigentlich sehr. Ich halte ihn für einen der besten. Und ich schätze seine Konsequenz, wenn er die Teilnahme an Podiumsdiskussionen absagt, wenn nicht mindestens die Hälfte mit Frauen besetzt ist. Gleichsam finde ich es nicht gut, wenn jemand nur schwarz oder weiß kann. Weil die Welt nämlich auch grau ist. Weil sie sogar so ist, dass ein Sascha Lobo auf der re:publica zu einem Marsch durch die Institutionen aufruft. Ernsthaft? Ja! Der kauft nicht nur Domains. Der ruft auch noch dazu auf, was immerhin den Grünen später super gelungen ist. Und ich bin mir sicher, dass Sascha mittlerweile weiß, was grau ist.

Wir werden nie – nie – nie – nie zu Potte kommen, wenn wir nicht endlich anfangen. Glaubt ihr, den Machern der “Krautreporter”-Plattform ist es egal, dass derzeit so viele Kerle da die Gesichter in den Bildschirm hängen? Ich hatte sie gefragt, die Antwort war ehrlich und eindeutig: Wir arbeiten dran! Wir haben ohnehin schon den größten Behörden- und Steuerkram von allen europäischen Ländern an den Hacken, die jedem Startup so viel abverlangt, dass es gleich mal IHK-Kurse absolvieren muss. Und dann noch die allerbeste Netzmeckerei.

Wenn wir weiterhin immer alles korrekt, oberkorrekt und dann noch mal überoberkorrekt erledigen wollen, dann brauchen wir – ganz deutsch – endlich ein Formular. Weil das eigentlich die Krönung ist: Die ultimative Checkliste, um endlich ein Projekt in ganz anderen Dimensionen starten zu können. Frauenanteil? Check! Fair gehandelter Strom? Check! Schutz der Biber? Check! Minimaler Schadstoff-Ausstoß? Check! TÜV-Plakette? Check! Fair-Trade-Kaffee? Check! (Ohne Fair-Trade-Kaffee kann eigentlich in Deutschland gar kein Startup starten, das wisst ihr schon, oder?) Migranten? O, wir brauchen ganz dringend noch Migranten. Sonst geht es gar nicht. Check!

Und dass es dann noch bitte ganz deutlich wird, hier knallhart formuliert: Warum arbeiten eigentlich in diesem “Krautreporter”-Projekt keine behinderten Journalisten? DAS GEHT GAR NICHT! Also, einstampfen, einpacken, Ende, fertig.

Mir wäre es lieber, wenn wir mehr abwägen. Ja, es fehlen Frauen in diesem Projekt. Ja, es ist noch nicht wirklich hübsch. Ja, die Finanzierung muss noch transparenter werden. Ja, die Technik muss rundum laufen. Leuts, das wissen die doch auch. Die sind doch nicht doof.

Aber ok. Besser gleich niederschreien, rummäkeln, eine Online-Petition zur Einstellung aufsetzen, weil alles nicht korrekt. Und dann, so machen wir das immer, zur nächsten re:publica latschen und rumnölen, das hier in Deutschland nichts läuft. Damit Sascha was zum Schimpfen hat.

Geht klar! Geht sterben! Echt!

cdv!

Franziska fragt wenigstens, und meckert nicht wirklich. ;)

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Helfen Werkzeuge, die eigenen Arbeitsabläufe zu verbessern, sie gar zu vereinfachen? Sollte man meinen, denn dafür sind sie häufig geschaffen. Eine durchaus konträre Diskussion entspann sich bei der Session von Sonja Kaute am zweiten Tag des Barcamps Nürnberg auf dem Gelände der Grundig-Akademie, die sie zum Thema “Evernote” angeboten hatte. Während einige Teilnehmer auf die Verwendung schwören, schreckt andere die etwas komplexe Darstellung der vielen Möglichkeiten von der Nutzung ab. Deutlich wurde durch die Diskussionsbeiträge von anderen, dass viele einen Mix von mehreren Werkzeugen nutzen. Persönliches Fazit am Ende von mir: Jeder muss die Werkzeuge für sich entdecken, mit denen er oder sie am besten arbeiten kann. Dabei kann und muss Evernote nicht schlecht sein.

Gleich mehrere Teilnehmer der Session berichten nach eigenen Erfahrungen von den umfangreichen Möglichkeiten, die dieses Werkzeug bietet. Beeindruckend die Darstellung eines Session-Teilnehmers, mit dem Werkzeug nahezu komplett das “papierlose Büro” erreicht zu haben. Man vermochte dabei die Konsequenz hinter seinem Wirken zu erkennen.

 

Die Komplexität von Evernote wurde auch mit Kritik bedacht. Immerhin gibt es schon mehrere Bücher (!), die die Arbeitsweise mit dem Werkzeug erklären und anleiten. Als ich das twitterte, meldete sich sogleich jemand von asnoted.com, einem weiteren Werkzeug. Es gebe dazu keine Bücher. Ein Qualitätsmerkmal? Interessante Frage.

Nicht zuletzt die Fülle von Informationen und das Bedienen und Befüllen von vielen verschiedenen Kanälen zeichnet das Arbeitsumfeld etwas von Social Media Managern aus. Häufig sind es auch sie, die immer wieder nach Werkzeugen suchen, genau diese Abläufe zu verbessern. Fraglich ist, ob es immer auch geeignete Werkzeuge für Menschen sind, die etwa mit anderen Aufgaben im Büro oder in anderen Organisationen arbeiten.

Das Filtern und Speichern von Informationen zählt dabei zu den wichtigsten Aufgaben, denen sich alle mit mehr oder weniger Sorgfalt widmen. Dabei konkurriert Evernote etwa mit Pocket oder Keeeb, natürlich auch mit Google Drive und vielen, vielen anderen Werkzeugen, die im Netz zur Verfügung gestellt werden. Deutlich wurde auch, dass einige Teilnehmer etwa per IFTTT Links, Bilder oder auch Dokumente von hier nach dort schieben, um zu verwahren oder weiter zu verwenden. Sinnvoll?

Das, so mein bereits oben ausgeführtes Fazit, muss jeder für sich selbst entscheiden. Hilfreich ist dabei, sich die Ziele zu vergegenwärtigen, die man erreichen möchte. Um dann die Prozessschritte aufzuzeigen, die dazu führen können. Wer dies deutlich vor sich sieht, kann einfacher nach Werkzeugen suchen, die das Ziel am Ende unterstützen.

cdv!

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Strand

Schön ist sie, die Oberpfalz. Sehr schön sogar. Und bestimmt nicht nur im Frühling, aber jetzt ganz besonders. “Wie ist es denn da? Wie hast du dich eingelebt?, lautet die Frage per E-Mail. Und ich überlege nur kurz: Selten so geschmeidig angekommen. Bis auf ganz kleine Ausnahmen hat der Wechsel von Aachen nach Weiden sehr gut geklappt.

Wohnen? Super! Bis auf das Gäste- und oder Arbeitszimmer ist nahezu alles komplett eingerichtet, es fehlen wirklich nur noch Kleinigkeiten. Und es ist ein sehr schönes Gefühl, nun auf fast 90 Quadratmetern leben zu können. In der Nähe sind Einkaufsmöglichkeiten, in die Innenstadt sind es zu Fuß knapp 20 Minuten. Quasi gehopst. Es vergehen etliche Tage, an denen ich kein Auto brauche. Meist nehme ich es erst am Wochenende wieder in Betrieb; den Weg zur Redaktion erledige ich nahezu jeden Tag per pedes.

Lampen schon dran? – Scherzfrage, oder?

Die Region? Riesig! Also, viel Gegend, viel auf jeden Fall. Ziemlich viel Gegend, sagte ich das schon? Kurzum, ich hab’s noch nicht geschafft, das Verbreitungsgebiet einmal komplett zu durchqueren. Die ersten zaghaften Anfänge waren schon mal gut, aber nicht ausreichend. Was klar ist: Es gibt wunderschöne Städte im Verbreitungsgebiet. Amberg ist sehr nett, Weiden ja auch, Schwandorf ist auch sehr nett. So groß sind sie alle nicht. Nette Städtchen sind es. Und dann ist da noch so viel Gegend …

Es gibt Seen. Schöne Seen. Überhaupt gibt es viel Wasser in der Oberpfalz. Viele Seen, nämlich die Oberpfälzer Seenlandschaft, viele Weiher, einige Flüsse. Was ich bisher sehen konnte, war ziemlich klasse.

Die Menschen? Zuweilen schon rau und schroff, und herzlich. Auf ihre Art. Hilfsbereit, auf jeden Fall. Ganz klar, in den paar Wochen sind das bis auf die Kollegen nur sehr wenige, die ich bisher kennen lernen konnte.  Das wird jetzt nach und nach anders; und das wird schon.

Die Arbeit? O je, stimmt, da war noch was. Ziemlich gut. Ziemlich viel. Ziemlich fordernd in den ersten Wochen. So, wie es aussieht, wird das auch bleiben in den nächsten Wochen und Monaten. Es stehen so viele große Projekte an. Es stehen auch  noch viele kleine Projekte an. Es stehen auch noch etliche Termine an. Wir haben schon umgebaut, die Seite. Wir haben neue Strukturen geschaffen. Und werkeln weiter. Wir, das ist das derzeitige Team der Online-Redaktion. Steht noch nicht ganz, aber fast.

Und sonst? Ja, sonst. Sonst ist gerade Jungs-Urlaub. Also, Junior ist das erste Mal für mehrere Tage da. Leider bei höchst kaltem Vor-Osterwetter. Und sonst fehlt Besuch. Die Tatsache, dass das Gästezimmer noch nicht fertig ist, ist mal kein Umstand, jetzt schon Gäste unterbringen zu können.  Derzeit könnten zwei Gäste locker untergebracht werden, demnächst dann mindestens vier. Immerhin. Und stapeln geht ja dann auch noch.

Und sonst, so? Etwas angekommen. :)

cdv!

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Am 28. Februar 2014 werde ich das Unternehmen DocMorris verlassen und damit meine Tätigkeit als Social Media Manager bei der größten europäischen Versandapotheke beenden. Weiter geht es am 3. März 2014 als Leiter Online des Medienhauses Der neue Tag in Weiden/Oberpfalz. Und wie immer im Leben gibt es dabei ein weinendes und ein lachendes Auge. Die Entscheidung fiel mir nicht leicht. Am Ende haben das Angebot für eine Herausforderung und die Leidenschaft für den Journalismus den Ausschlag für die Veränderung gegeben.

Mein besonderer Dank gilt dem Vorstand und den Kolleginnen bei DocMorris, die mir vor fast anderthalb Jahren die Chance und das Vertrauen gegeben haben, in einem höchst interessanten Umfeld den Aufbau der Dialogkanäle in die Hand nehmen zu dürfen. Die besondere Herausforderung, in einem wirtschaftlich und marktpolitisch äußerst spannungsgeladenen Segment eine Position im Netz zu erarbeiten, die der dynamischen und sympathischen Marke gut zu Gesicht steht, war ein Anreiz von ebenso besonderer Güte. Etwa 120 Blogposts und fast 2300 Tweets (sowie eine phantastisch anmutende Interaktionsrate) sind heute für mich der Beleg, dass es gelingen kann, einen lebendigen Dialog im Netz zwischen Marke und Nutzern zu ermöglichen.

Eine Tatsache, die wiederum die Entscheidung für einen Wechsel nicht leichter gemacht hat. Die vielen persönlichen Kontakte, die dabei  auf Twitter und über das Blog entstanden, sind in vielen Fällen auch Kontakte mit sehr viel Herz und Verständnis.  Herzliche und liebenswürdige Menschen, die das Netz nutzen, um sich (ihr Anliegen oder ihre Projekte) mitzuteilen, auszutauschen, zu diskutieren, sich gegenseitig zur Seite stehen und füreinander da sind, sind die Menschen, die ich in meinem Herzen auch weiterhin mitnehmen möchte. Liebe Sue, liebe Sabine, liebe Katrin, lieber Aleksander, liebe Mone, liebe Ilka, lieber Finn, und viele, viele andere: Ich durfte euch lesen und zuhören, euch kennenlernen. Ich habe dabei sehr viel gelernt. Vielen Dank dafür!

Die neue Aufgabe

Vor mir steht die Aufgabe, ein motiviertes Verlags- und Redaktionsteam um Geschäftsführung und die Chefredakteure Norbert Gottlöber und Clemens Fütterer weiter in die Welt der Digitalisierung federführend zu begleiten. Die Veränderung in der Medienwelt beschäftigt mich, seit ich die Chancen der Digitalisierung erkannt habe. Als gelernter Redakteur schlägt das Herz seit jeher und noch immer für die Regionalzeitung. Sie ist, im besten Fall gut gemacht, ein wichtiges Bindeglied für die regionale Identität in einer funktionierenden Gesellschaft.

Eine der vielen sich mir stellenden Fragen ist, wie sich etwa die Erkenntnisse und Erfahrungen der klugen Kollegen und Vorreiter wie Stefan Plöchinger, Jochen Wegner und Wolfgang Blau auch auf die Medien in der Region übertragen lassen. Christian Lindner und Marcus Schwarze bei der Rhein-Zeitung sind dabei ebenso Vorbilder wie etwa die Kollegen der Ruhr-Nachrichten, um an dieser Stelle nur wenige Beispiele zu nennen.

Wer mich nur ein wenig kennt, weiß sehr gut, dass es mir dabei nicht nur um den digitalen Dialog geht, sondern vielmehr um die Menschen, die hinter den Profilen und ihrem Engagement im Netz stecken. Gelegenheiten, sich gegenseitig kennen zu lernen, werden wir schaffen und vertiefen. Die langjährigen Erfahrungen hinsichtlich der Markenentwicklung, der Kundenbindung, der Neukundengewinnung und der Vielfalt der Medien sind mir bei der neuen Tätigkeit nun hilfreich.

Der Abschied aus dem sehr lebenswerten Aachen fällt auch nicht so leicht. Sehr angenehm ist, dass ich in Weiden schon nette Menschen getroffen habe, die mir das Ankommen dort sehr freundlich stimmen. Was also demnächst ansteht: Umzugs-Gedöns. Was wiederum praktisch ist: Twitter-Timeline und Facebook-Freunde werden nun einfach von West nach Ost mit umgezogen. Schön, dass ihr seit Jahren da seid. Vielen Dank für eure Begleitung und Unterstützung in manchen Fällen. Man liest sich von überall. Und ihr seid herzlich willkommen, mich künftig in Weiden zu besuchen.

cdv!

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Seit sehr, sehr langer Zeit hatte ich das große Glück, den Jahreswechsel in dieser Ruhe erleben zu können. Die letzten Urlaubs- und Ausgleichstage zusammen gesammelt, um drei Wochen am Stück dem Frohsinn frönen zu können. Nun, fast, immerhin musste auch noch einiges erledigt werden, was sonst im Jahr liegengeblieben war. In aller Ruhe erledigt.Wie auch in aller Ruhe nachgedacht.

In Erinnerung sind mir besonders Veranstaltungen und Begegnungen. Insbesondere etliche Camps, die ich in diesem Jahr besuchte; und die Menschen, die damit verbunden sind. Erneut konnte ich großartige Menschen kennen lernen. Wie schon so häufig seit vielen Jahren, in denen ich mich intensiv mit dem Netz auseinander setze. Besonders schön: Sehr liebe Menschen kennengelernt zu haben, weil man sie in diesem richtigen Leben einfach unvermittelt angesprochen hat; und irgendwann nennt man sie „Sonnenschein“.

Ach, ja, dieses Internet. Mittlerweile ist das, was viele „Social Media“ nennen, ein wenig mehr normal. Es ist nicht mehr ganz so aufregerisch. Quasi, business as usual. Was wiederum auch eine Gefahr ins sich birgt. In vielen Unternehmen sagen sie heute, dass sie da jetzt auch was machen. Das machen sie auch. Sie machen es nur nicht gut. Ihnen ist wichtig, dass sie es in ihre Excel-Tabellen einfügen können. Was wiederum der Hierarchie-Pflege dient. Den eigentlichen Kulturwandel durch das Internet haben sie noch gar nicht verstanden. Und das wird auch noch einige Zeit dauern, vermute ich.

Die direkte Kommunikation mit Kunden und /oder Beteiligten in welcher Position auch immer braucht Zeit. Viel Zeit sogar. Viel mehr als manche vermuten. Oder wissen. Oder meinen zu wissen. Und so ganz viel wissen wir eigentlich in dieser noch immer jungen Branche gar nicht. Bestätigt hat sich für mich, dass wir viel Zeit dafür benötigen. Bestätigt hat sich für mich auch, dass wir noch viel mehr Zuhören müssen. Weil wir daraus lernen können. Weil sich daraus ein spannender Austausch ergeben kann. Weil das überhaupt Menschen zusammen bringen kann. Weil das die Dinge wirklich voran bringen kann.

Fazit für mich, und gleichzeitig auch mein Motto für 2014: Zuhören. Um verändern zu können. Denn nur Veränderung kann auch Verbesserung bewirken. Besser werden.

Dies wird nahezu alle Branchen, mal mehr – mal weniger, betreffen. Der Wandel, das ist interessant, findet in unterschiedlichen Geschwindigkeiten statt. Das ist tatsächlich auch eine Frage der Technik. Und eine Frage der Politik. Die Internetversorgung muss jetzt bald mal die gleiche Priorität haben, die es auch Wasser und Strom haben. Und das ist noch lange nicht so.

Über die Politik mag ich grad nicht schreiben. Das ist mir zu diffus; und da findet gerade eine Entwicklung statt, die ich wohl nicht gutheiße. Das Verständnis der Staaten und der Daten. Was passiert da? Und wer macht da was. Und was ist dann eine wirkliche Demokratie? Und was sind dabei noch Parteien? Und wer hat eigentlich wirklich die Macht? Mehr Fragen gerade als Antworten. Aber ich schaue noch. Und schreibe später dazu einen eigenen Post. Versprochen.

Vermutung: Es wird künftig noch mehr „Inseln“ geben. Inseln wie whatsapp, die den Menschen abgeschlossene Kommunikationsräume bieten, die nicht von Marketing und PR-Kommunikation durchdrungen sind. Zwangsläufig muss das Engagement auf den Plattformen, auf denen sie stattfinden kann, qualitativ noch viel besser werden. Entschieden wird mit dem Klick. Schnell.

Es bleibt also spannend. Wie schön. Ich freue mich darauf, weil ich der Veränderung schon immer einen positiven Unterton beigefügt habe. Denn nichts ist stetiger als der Wandel.

cdv!

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Es ist ein sehr schönes Gefühl, wenn aus einer Schnapsidee eine konkrete Anwendung wird. Seit heute online: Der Aua-Index und das MimimiMeter. Ganz klar, die Erde dreht sich nicht schneller, glücklicherweise auch nicht langsamer. Es ist einfach so.  Ich freue mir einen Ast, dass wir das mit der Hilfe von Marian Steinbach und der Agentur Dreamland geschafft haben. Es passt sehr gut zu meinem Arbeitgeber DocMorris, der mir ein wundervolles Umfeld für die Arbeit innerhalb der digitalen Kommunikation bietet.

Was wir machen?

Wir durchsuchen Twitter nach den relevanten Begriffen, die die Twitterer nutzen, wenn ihnen etwas weh tut. Kopf-, Bauch- oder Gliederschmerzen? Der geübte Twitterer lässt dies seine Follower wissen. Hier tut’s weh, dann der “tödliche Männerschnupfen”, hier zwickts, hier zwackelts. Nach langer und gründlicher Analyse von vielen Tweets wissen wir, wie das dann geschrieben wird. Und natürlich weiß ich selbst auch, nach nun fast sechs Jahren auf Twitter.

Nach einiger Überlegung entstand dabei das “Abfall-Produkt”: Das MimimiMeter. Denn, so wissen wiederum die erfahrenen Twitterer, ist ein gerüttelt Maß Ironie dabei, wenn der bekannte Hashtag #mimimi im Spiel ist. Es tut nicht immer weh, vielmehr nervt es, wenn es im Leben mal nicht ganz so passt. Zuweilen Luxusprobleme, zuweilen echte Angst, zuweilen unfreiwillige Komik. Nur wirklich weh tut es nicht. Immerhin entstand dabei das MimimiMeter; mal sehen, was die deutschsprachigen Twitterer so drauf haben.

Wie das entstand?

Durch das Zuhören im Netz. Durch das Monitoring, dass ich bei DocMorris immer noch sehr (zufrieden) zu Fuß erledige: Mit netvibes.com. Darin enthalten: Der Begriff “Schmerz”. Anders als der Begriff “Gesundheit”, der nur unendlich viel Müll im Netz zutage fördert, war schon bei der täglichen Beobachtung klar, dass das mit dem Suchen nach dem Begriff “Schmerzen” sehr viel zutage gefördert wird. Sehr deutlich bei Twitter, wenn etwa kalte Tage anstehen: Die Halsschmerzen und die Erkältung, die auf Twitter gern oder mehr leidend durchlebt wird. Mit Follower-Begleitung, versteht sich.

Irgendwann sagte ich im Büro zu meinen netten Kolleginnen: “Twitter-Deutschland geht es schlecht!”. Und später war dann die Idee geboren, nicht zuletzt durch andere Anwendungen, etwa zur Bundestagswahl, die den Kurznachrichtendienst nach Stichworten durchforstet hatten.

Warum “Zuhören”?

“Zuhören” hatte ich geschrieben. Aus gutem Grund. Ermüdend sind die Diskussionen im Netz zu “Content-Marketing”, zu “Blogger-Relations”, zu “Influencer-Relations”, zu anderen Säuen, die in der Social Media-Blase durch das Internetdorf getrieben werden. Was immer häufiger fehlt: Das Zuhören. Wer jeden Tag nahezu 200 Blogs, das Netz, die Twittersphäre und andere Kanäle durchforstet, wenn es um die Themen Gesundheit und Krankheit geht, weiß irgendwann: Das Netz ist nicht in der Social Media-Blase. Das Netz ist einfach im Netz. Hier ermutigen sich Bloggerinnen gegenseitig in ihrem Netzwerk, hier suchen Twitterer nach Gleichgesinnten, hier treffen sich Patienten in einer geschlossenen Facebook-Gruppe regelmäßig zum Austausch. Sie wissen nicht mal, was Social Media ist. Gut so.

Wer hier im Netz zuhört, wer Geduld hat, wer nicht Aktionen in seinen Excel-Tabellen aufführen muss, wer den unsinnigsten Klout-Score locker ignorieren kann, findet hier den wirklichen Dialog. Vermutlich gilt das für viele Branchen, das ist meine Vermutung.

Der Aua-Index und das MimimiMeter sind Zeichen. Sie sind Zeichen dafür, dass wir von DocMorris im Netz zuhören. Und wir zeigen es im Netz, wenn wir besonders den Bloggerinnen anbieten, das Ergebnis auch auf ihren Blogs zu zeigen. Dass wir wissen, wie es um die Beteiligten steht,wie wir Freundschaften knüpfen, Initiativen aufgreifen, schauen, wie Menschen sich mit ihrem Thema im Netz organisieren.

Das macht große Freude. #mimimi :)

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Wir müssen weiter daran arbeiten, dass es in Zukunft gute Barcamps geben wird. Meine Erkenntnis des Barcamps Ruhr #bcruhr6 im Essener Unperfekthaus birgt auch einige Bedenken. Deutlich wurde mir dies im Rahmen der Session des bcruhr-Organisators Stefan Evertz zur “Zukunft der Barcamps”. Klar ist auch, dass es in Zukunft mehr Themencamps geben wird. Ein Grund mehr, die besondere Kultur der Barcamps zu pflegen, sie sogar auszubauen. Stefan hat dabei  deutlich gemacht, welche Ingredienzien dazu notwendig sind. Das #bcruhr ist gleichzeitig beredtes Beispiel.

Neben einer guten Vorbereitungsorganisation und der Versorgung mit gutem Essen (D’accord!) spielt die Location eine der wichtigsten Rollen für den Erfolg von Barcamps. Dabei vergleiche ich das Barcamp Ruhr sogar mit der re:publica. Das Unperfekthaus ist ein Traum. Die Station auch. Wenn man etwas daraus macht. Beide zeichnen sich nach meiner Meinung in der Detail-Liebe aus. Die Aufmerksamkeit und Sorgsamkeit der Locationbetreiber und der Camporganisatoren für ihr Publikum ist für viele vielleicht nur im Unterbewusstsein spürbar. Und tragen dabei zum Erfolg der Veranstaltung enorm bei.

Sessionräume unterschiedlicher Größen und Ausstattung sind dabei nur ein Teil. Denn das bieten viele Locations. Gleichzeitig Atmosphäre und Rückzugsräume für Gespräche von kleinen oder größeren Gruppen vorhalten zu können, ist ein wichtiger Aspekt zudem. Er sollte nicht unterschätzt werden.

Bedenken habe ich etwas, wenn es um das Organisationspersonal der Barcamps geht. Dabei meine ich nicht die vielen fleißigen Helfer, die sich nahezu immer finden. Die bestorganisierten Camps hängen an Initiatoren, die in den letzen Jahren viel Erfahrung gesammelt haben. Gelingt es jenen, diese Erfahrungen rechtzeitig an andere weiterzugeben? Finden sich Mutige, die an diese Erfahrungen andocken und die Camps weiterhin anzetteln und vorbereiten? Das ist mein Wunsch, aber auch die Aufforderung an die Erfahrenen, rechtzeitig und mit Umsicht ihren irgendwann verständlichen Rückzug vorzubereiten. Denen, die sich an die Camp-Initiierung trauen, müssen wir ohne eigene Interessen Unterstützung anbieten.

cdv!

 

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Christian de Vries
Christian Dingler 

Neben den Barcamps werden künftig auch die Blogposts über die Barcamp-Teilnahme wesentlich besser. Und nicht nur die. Das “gelobten” mehr als 60 Teilnehmer, die im Rahmen des #bcruhr6 im Essener Unperfekthaus an der Session “Schönerbloggen-Besserschreiben” von Christian (Dingler) & Christian (de Vries) teilgenommen hatten. Neben vielen technischen Tipps zum Aufbau eines Posts wurden auch Fragen zu Themen und Technik sowie zur passenden Literatur beantwortet.

Mit Themen ist das so eine Sache. Die wenigsten sind von Natur aus so interessant, dass man ihnen freiwillig ein paar Minuten seiner Lebenszeit opfert. Ein paar einfache Kunstgriffe machen allerdings auch das Stück zum sprichwörtlichen Sack Reis zu einer spannenden Geschichte.

Wie sollen also die Blogposts aussehen? Lesbar! Ohne Geschwafel über Anreise oder Küsschen oder Grüße. Das lässt sich anderweitig erledigen. Kommt auf den Punkt. Schnell. Und ihr werdet gelesen.

Kein Mensch liest freiwillig Besinnungsaufsätze oder Erfahrungsberichte, die einfach nur ohne erkennbaren roten Faden kreuz und quer durch die Thematik wabern. Die Kunst des Zuspitzens besteht im Weglassen. Zunächst alles das, was unwichtig ist. Vom Rest sucht Ihr Euch einen Aspekt aus und über den erzählt Ihr.

Der Titel

Kurz und knackig. Wenn der Titel schon vorher feststeht, den Text darunter schreiben. Sonst erst den Text schreiben. Wenn’s schwer fällt: Fünf Titelvorschläge auf ein Blatt Papier schreiben, eine Stunde ruhen lassen. Der beste wird sofort sichtbar. Der knackige Titel wird auch der Tweet, mit dem der Text promoted wird. Also: Krachen lassen!

Wenn Ihr gezwungen seid, über den sprichwörtlichen Sack Reis zu schreiben, gibt es eine Technik, die hilft, das Thema spannend zu machen. Dreht das Rad weiter. Gebt dem Thema einen “Spin”. Einige Aspekte eignen sich besonders gut für einen Spin:

Konfrontation: Umgefallener Sack Reis sorgt für schlechte Stimmung in China
Harmonie: Chinesische Familie versöhnt sich über umgefallenen Sack Reis
Wirtschaft: Jährlich Schäden von 1,5 Mio. Euro durch umfallende Reissäcke
Tradition/Geschichte: Schon die alten Römer nervten Geschichten über umfallende Reissäcke
Zukunft: Startup verspricht: Nie wieder umfallende Reissäcke
Nähe: Sack Reis im Essener Unperfekthaus umgefallen
Außergwöhnlichkeit: Sack Reis ausnahmsweise stehen geblieben

Der Teaser (Vorspann)

Das Wichtigste voran: Erkenntnis, Einsicht, Nachricht. Dann: Möglichst viele W-Fragen (wer, was, wann, wo, warum, wie) in den ersten Sätzen verpacken. Dann weiß der Leser worum es geht (siehe oben).

Ihr merkt schon: Das kann unter Umständen sehr plakativ werden. Nicht alle Spins geben auch eine vernünftige Geschichte ab. Die Technik hilft allerdings, das Thema weiter zu drehen und einen Aspekt zu finden, der es Wert ist, erzählt zu werden.

Der Text

Auch knackig. Aktive Formulierungen, kurze Sätze, nicht mehr als 14 Wörter pro Satz, wenn möglich. Mut zur wörtlichen Rede, gute Zitate sind Salz und Pfeffer jeden Beitrags. Der Leser klebt an den Lippen derer, die zitiert werden. Die Fakten übersichtlich präsentieren, gern per Spiegelstrichen oder Nummerierungen. Nicht immer lange erklären. Dafür gibt es Links.

Bei längeren Texten mag nicht nur die Suchmaschine Zwischenüberschriften. Der Leser dankt, weil es dem Text Struktur gibt.

Wenn es nicht nur um Fakten geht, könnt ihr Bilder und Situationen beschreiben. Führt den Leser in die Situation, die euren Anlass widergibt. Adjektive sind in dieser Situation Zucker. Beschreibt die Atmosphäre, das Drumherum. Schafft ein Bild.Erzählt von Menschen

Viele kennen aus dem Studium das Gefühl, sich durch einen Text quälen, ihn erarbeiten zu müssen. Das hat einen Grund. Abstrakte Sachverhalte sind sehr trocken. Sie fesseln, wenn überhaupt, nur absolute Fachleute. Was uns fesselt, sind Geschichten von echten Menschen. Erzählt also nicht die Geschichte “In Essen ist ein Sack Reis umgefallen” – was ich lesen möchte, ist “Stefan und Katja waren entsetzt, als sie am Morgen des 10. März einen umgefallenen Sack Reis im Lager des Unperfekthaus in Essen entdeckten.” Das mag jetzt ein sehr plakatives Beispiel sein, aber Ihr merkt – es funktioniert. Je nach Geschmack kann man auch weniger dramatisch formulieren. Sollte man vielleicht sogar.

Die Literaturhinweise und eine gute Zusammenfassung unserer Session hat Frank Bergmann parat: http://blog.hildwin.de/2013/03/10/bcruhr-blogger-lesen-tageszeitung/

Dieser Beitrag ist die Dokumentation unserer gemeinsam gehaltenen Session “Schöner Bloggen” auf dem Barcamp Ruhr.

Ein wunderbares Tool zur Textüberprüfung: http://wortliga.de/textanalyse/

Dank den Sponsoren GLS Bank, Wunderman, Denkwerk, TechSmith, Rheinschafe, Simyo, 9elements, LVQ, pixoona, lokalkompass.de, spontacts, immowelt.de, autonetzer.de, Kwiitsch.

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“Wir sind in der gleichen Gruppe. Und  ich würde mich freuen, wenn wir uns auch hier vernetzen.” Der Standard. Frau oder Mann, die da beim Netzwerk anfragen, sind mir völlig unbekannt. Es gibt keinen Anlass, nur den Einsammel-Wahn. Klick. Löschen. Weg. Den meisten Kollegen geht es genau so. Auch Ute Klingelhöfer, selbstständige Beraterin, die immerhin jetzt die Erfahrung macht, dass Menschen aus ihrem beruflichen Umfeld sie gern auf facebook kontaktieren möchten. Was sie bisher abgelehnt hat. Warum? Das überlegt sie auch gerade, und hat nach einer Diskussion mit mir und der Frage “Wie jetzt?”  gleichzeitig eine Blogparade gestartet.

Vernetzen? Wie, warum, mit wem, wo? Mal überlegen.

Twitter

Hier ist jeder gern willkommen. Der Account, mittlerweile mehr als fünf Jahre offen, ist über die Jahre stetig gewachsen. Mal mehr, mal weniger, auch mal wesentlich weniger, aber er läuft. Die Frage ist nun, wem ich folge. Etlichen beruflichen Kontakten, vielen interessanten Menschen, aus denen in einigen Fällen auch so etwas wie Freundschaft entstanden ist, einigen Themen-Accounts aus beruflichem Interesse, einigen aus Neugier, einigen aus purer Freude. In einigen Fällen ist mir das Zurückfolgen auch gar nicht so wichtig. Ich mag sie gern lesen. Was ich in den letzten Jahren schon immer gern gemacht habe: Den sehr netten Twitter-Menschen auch im richtigen Leben zu begegnen. Was immer mal wieder gelungen ist, und weiterhin gelingen wird. Das macht richtige Freude! ;)

facebook

Auch hier nahezu offen wie ein Scheunentor. Nun, nicht ganz. Es sollte irgendeine Beziehung zueinander geben, sei es um drei Ecken, einem Thema, oder auch hier mit der Aussicht, sich in absehbarer Zeit im richtigen Leben treffen zu können und wollen.  Ab und an werfe ich auch wieder jemanden heraus, weil das Leben sich verändert hat. Wer mir auf Twitter schon folgt und ich ihm oder ihr auch, hat gute Chancen, hier hineingelassen zu werden. Meine Konsequenz: Die ganz bösen Dinge in meinem Leben kommen nicht so wirklich hier vor, das liebste ist mir Vernetzung, am liebsten sind mir jene, die aktiv hier herumwerkeln. Nur gucken ist irgendwie etwas öde.

Google+

Macht mir immer wieder und im Moment wieder sogar zunehmend Spaß. Wo die ganzen Einkreiser herkommen, ist mir ein völliges Rätsel. Wenn ich jemanden entdecke, den ich in anderen Netzwerken schon kenne, kreise ich ein. Manchmal auch aus dem Stream heraus, der hinein gespült wurde; es haben sich sogar Kontakte daraus ergeben. Der latente Wunsch, dass das noch mal richtig groß wird, dieses technisch ziemlich geile Netzwerk, bleibt seit der ersten Nutzung. Und ich denke, dass es das wird.

XING

Sauber. Total. Nur nach vorheriger Kontaktaufnahme, nur  im richtigen Leben. Es gibt wohl nur zwei Ausnahmen in diesem Netzwerk, die ich jemals gemacht habe.  XING ist meine Visitenkartensammlung, nicht mehr, nicht weniger. Also immer schön die Kontaktdaten pflegen, damit ich euch erreichen kann.

Linkedin

Ein ganz klein wenig lässiger, aber hierbei gilt nahezu der gleiche Grundsatz wie beim deutschen Netzwerk.

Foursquare

Ich staune immer, wer da so kommt. Aber ihr dürft alle mitmachen. Es hängt einfach an meiner Laune. Wenn ich gut drauf bin, lasse ich euch rein. Wenn nicht, nicht. So ist das in diesem Leben.

Aufgrund meiner beruflichen Situation vernachlässige ich gerade massiv so supernette Netzwerke wie Instagram. Ärgert mich auch, wird sich auch wieder ändern. Gemach, gemach. Erstaunlich ist beim Blick auf die Netzwerke, dass es nicht mehr sind, wo ich mich gerade vernetzen will. Das oben beschriebene Sammelsurium ist der Kern, seit vielen Jahren. Andere Netzwerke haben mich in dieser Form bisher nicht überzeugt, oder ich musste oder wollte sie nicht nutzen. Und wenn ich etwas vergessen habe, reiche ich das nach.

Jetzt seid ihr dran! ;)

cdv!

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In der E-Mail-Signatur steht “Manager Social Media”. Wenn ich das meiner Mama sage, schüttelt sie den Kopf. “Und was soll das sein?”, wird sie fragen. Ok, also erklär’ ich euch das mal. Weil Wibke das ja auch noch wissen will. Und dann muss man gleich noch die Blog-Parade erklären…. o, wait*.

Kurz und knackig: Ich schreibe Texte ins Internet. Die etwas längeren landen hier, die ziemlich viel kürzeren landen hier. Liest sich einfach. Aber so ganz einfach ist das nicht. Denn ich muss  jeden Tag Themen und andere Texte im Internet finden, die hoffentlich auch die Blog-Leser und die Follower interessieren. Und überhaupt musste ich erst einmal in Erfahrung bringen, was eine Versandapotheke so macht. Und was es mit der Gesundheits-Wirtschaft insgesamt so auf sich hat. Das alles ist schon interessant und spannend.

Darüber hinaus habe ich die Aufgabe, auch den Mitarbeitern unseres Unternehmens das Thema Dialog im Internet näher zu bringen. Ich erkläre viel, ich zeige viel; wir überlegen in unserem Team, was und wie wir auf den Kanälen anbieten wollen.

Das Metier der digitalen Kommunikation kenne ich schon lange. Eingesetzt habe ich es etwa für die opernwerkstatt, was mal einen Heidenheimer Spaß gemacht hat. Um nämlich heute auch zu wissen, wie eine Opernproduktion entsteht. Die weiteren kleineren und größeren Projekte oder Fragestellungen in den Jahren als Kommunikationsberater waren immer wieder interessant, weil es so viele unterschiedliche Branchen betraf. Und ich war immer wieder in irgendeiner Form dabei.

Das mit den Berufsbezeichnungen fand ich in den letzten drei Jahrzehnten nicht so wichtig. Ich habe mal den Beruf des Erziehers gelernt, ich habe bei einer Zeitung volontiert und als Tageszeitungs-Redakteur für einige Zeitungsverlage gearbeitet, ich habe später Veranstaltungen geplant, Texte geschrieben, Kommunikation für Unternehmen geplant, viel fotografiert oder fotografieren lassen, Videos gedreht oder Videos drehen lassen, Blogs aufgesetzt oder Blogs aufsetzen lassen.

Das hat alles viel Spaß gemacht. Und das Beste kommt noch: Am meisten Spaß macht es  immer wieder, viele interessante und liebenswürdige Menschen kennenzulernen. Und dann sind wir wieder da, wo ich angefangen habe. Und da geht es nicht nur darum, Texte ins Internet zu schreiben. Viel mehr Menschen zu treffen, sehr gern digital, am liebsten irgendwann persönlich. Um daraus noch viel mehr zu machen.

cdv!

Was ist eine Blogparade: Eine Blog­pa­rade ist eine Mit­machaktion, die der Ver­net­zung und Sicht­barkeit aller Blog­ger dient — und eine hof­fentlich wun­der­bare Samm­lung von Artikeln zum Thema ergibt.
Der Ver­anstal­ter ruft Blog­ger auf, inner­halb einer bes­timmten Zeit zu einem von ihm vorgegebe­nen Thema einen Artikel zu posten. Die Blog­ger schreiben den Beitrag und ver­linken auf den Aufruf. Nach dem Ablauf der Aktion fasst der Ver­anstal­ter alle Beiträge in einem Post zusam­men und ver­linkt auf diese. (Quelle: Wibke (s.o.) ;)

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