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Selten nahm ich von einer Veranstaltung mehr Inspiration, Tipps und Anregungen mit. Ein Tag Hamburg reichten aus, den Kopf ordentlich qualmen zu lassen; sehr zu meiner Freude. Etwa 200 Teilnehmer kamen zum Vocer Innovation Day ins Spiegel-Haus in Hamburg, um miteinander zu diskutieren. Halt, zunächst zu lauschen; über das Format sollten wir später vielleicht noch einmal reden.

Von Melissa Bell über Jaron Gilinisky, (erfrischend:) Nishant Shah bis zu Joyce Rice traten eine Reihe von interessanten Rednerinnen an. Bei sehr unterschiedlicher Rednerqualität immerhin sehr gute Inhalte, die ich bisher nur sehr selten in dieser Dichte erlebt habe.

Interessant am Nachmittag das Arbeitstreffen mit Ulrike Klode und Co, bei dem es um “Wunderwaffen gegen Innovationshemmnisse” ging. Selten so wunderbar gebastelt und gespielt; durchaus auch ein Format für das eigene Unternehmen, mehr spielerisch und kreativ Lösungen anzudenken. Gleichsam spricht es auch für mehr und bessere Moderations- und Arbeitstreffen-Schulungen; vielleicht sogar ganz besonders für uns Onliner, weil wir sehr viel erklären müssen. Gemerkt und abgespeichert.

 

Höhen und Tiefen beim abschließenden Wettbewerb um die beste Gründungsidee. Tiefen, weil zuweilen schlecht präsentiert; Höhen, weil wunderbare Ideen präsentiert wurden. Etwa audioguideme oder auch kitchennerds, beide sehr, sehr großartig; am Ende in jedweder Hinsicht die Gewinner.

Darf ich anmerken?

Am Ende, ihr großartigen Vocer Innovation Day-Macher, seien dennoch noch einige Anregungen erlaubt. Was mir gefehlt hat: Namensschilder, eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Ein Mittagsbuffet, dass von mehreren Seiten “angegriffen” werden kann, um eine lange Schlange zu vermeiden. Letzlich auch noch ein offenes Format (Mini-Barcamp), bitte, das den Teilnehmern mehr Mitmachen ermöglicht. Kann man machen, kann man ausprobieren.

Küsse

Großes Abschluss-Lob am Ende: Live-Stream und alle Videos der Vorträge für umme und alle am Tag danach. Sehr gute Arbeit. Dass ich natürlich auch noch sehr, sehr interessante und liebe Menschen kennengelernt habe, lässt einen immer etwas selig davon traben. War selten so zufrieden nach einem solchen Tag.

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Google geht offensiv auf Verlage und Redaktionen zu. Aber es ist nicht einfach, wenn man in den Jahren zuvor eher unnahbar war, den direkten Dialog mit dieser Zielgruppe vermieden hat. Klar und verständlich auf der einen Seite, wenn man gleichzeitig als “Gegner” mit einem Leistungsschutzrecht konfrontiert wird, einem deutschen.

Immerhin: Der amerikanische und internationale Konzern, der längst nicht mehr nur eine Suchmaschine ist, wagt den Versuch. In den Räumen des Münchener Zeitungsverlages (Ippen-Gruppe) in der Innenstadt der bayerischen Landeshauptstadt trafen sich Vertreter von Regionalzeitungen mit Menschen von Google.

Kurz vorab: Dialog geht anders.

Immerhin: Nahezu perfekt bedacht, was die durchaus geeignete Location angeht, Catering, Technik, Programm und Ausstattung. Weniger perfekt durchdacht: Das Programm. Da waren die Sales-Leute am Werk. Lediglich Dirk Barmscheidt (Consultant, kein Google-Mitarbeiter) sticht heraus, weil er Markenverständnis in die Diskussion bringt,  ohnehin eine Krux vieler regionaler Verlage. Was folgt: Die Produkte von Google. Von Kiosk über Adsense bis Adwords, es ist fast alles dabei, mit denen Google und Verlage Geld verdienen können. Smart und simpel präsentiert, sehr freundlich, sehr flach.

Auf einem Panel werden die Kollegen der Ippen-Gruppe, des Berliner Tagesspiegel und der Mittelbayerischen Zeitung zum aktuellen Stand und zu den künftigen Herausforderungen befragt; geübt sind sie schon, die Googler. Sie können sich auf einem Panel durchaus souverän bewegen. Erkenntnisgewinn: gering.

Was fehlt: Das Zuhören. Die offenen Fragen an die Zielgruppe, wo es vielleicht drückt oder schmerzt. Die Fragen, was Verlage und Redaktionen eigentlich in der Region auszeichnet, wo sie ihren Fokus sehen, welche Strategien sie entwickeln, dem Auflagenschwund der Zeitungen entgegen zu wirken. Persönlich gebe ich zu, dass ich durch die Teilnahme an vielen Barcamps versaut bin. Frontalkonferenzen sind sehr anstrengend, sie machen mich lethargisch.

Vielleicht auch nicht wirklich verwunderlich, wenn man vor nur wenigen Wochen mit einer NoReply-E-Mail zu dieser Veranstaltung eingeladen wird, in der kein einziger Ansprechpartner genannt wird. Ein Programm gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Das wird wenige Tage vor der Veranstaltung nachgereicht. Es wird auch nicht deutlich, wer alles daran teilnimmt (siehe Barcamp …) Dass der Bayerische Ableger des Bundes der Zeitungsverleger beim Ansprech- und Einladungsprocedere nicht mitgespielt hat, ist ein Armutskapitel in den eigenen Reihen; das muss anderswo diskutiert werden.

Was am Ende übrig bleibt: Eine einzige unpersönliche E-Mail-Adresse, an die sich diejenigen wenden können, die später noch Fragen haben. Sorry, das ist etwas arm. Wollen wir wirklich Partner werden?

Nicht falsch verstehen, Google, die Einladung war gut, wir sind gern gekommen. Dennoch sind einige Punkte verbesserungswürdig. Es ist ein guter Schritt, den ihr da gegangen seid. Wir kommen gern wieder. Versteht es nicht falsch, wenn wir mit unseren Sorgen und Aufgaben ernst genommen werden wollen. Da kann man dann auch mal versuchen, unser Geschäft zu verstehen. Ich bin, bei einigermaßen Enttäuschung, zuversichtlich, dass ihr das schaffen werdet. Ihr seid ja schon ganz schön gut in vielen Gebieten. ;)

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Zwischen “Trello”, “Talenten”, “Community-Management”, “Usability”, “Entrepreneurship” und “Twitter” tauchte am zweiten Tag auch das Thema “Barcamp-Marketing” auf. Selbstkritisch fragten sich Organisatoren, Sponsoren und Teilnehmer am zweiten Barcamp Regensburg #bcrgb14 am Wochenende, wie das vielleicht noch nicht so bekannte Format besser zu vermitteln ist. Etwa 50 Teilnehmer hatten sich am Wochenende im Vielberth-Gebäude der Universität Regensburg getroffen, um in offener Form viele verschiedene Themen zu diskutieren. Einig waren am Ende nicht nur die Teilnehmer des Barcamps, sondern auch die Runde der sogenannten Session “Barcamp-Marketing”: Das durchaus interessante Format soll weiter verbreitet werden.

Etwas mehr als 80 Barcamps verzeichnet die von Jan Theofel aufbereitete Internetseite Barcamp-Liste im deutschsprachigen Raum pro Jahr. Und während am gleichen Wochenende mehr als 200 Teilnehmer in Frankfurt (Main) ihre Themen diskutierten, war es zunächst fraglich, ob mit etwas mehr als 40 Teilnehmern in Regensburg das Format überhaupt möglich ist. Kleiner Rückschritt und kleiner Fortschritt: Bei der Premiere im letzten Jahr waren es 60 Teilnehmer, heuer wurden am zweiten Tag mit einer geringeren Beteiligung die höchste Zahl der vorgeschlagenen Sessions realisiert; die Teilnahmebereitschaft der Teilnehmer und -geber enorm.

Das in der Netzszene durchaus sehr beliebte Format der Unkonferenz ringt an einigen Orten um sich selbst. Während das Barcamp Hamburg als eins der größten Formate in Deutschland in diesem Jahr kurzfristig durch mangelnde Sponsoren wackelte (…und dann doch erfolgreich veranstaltet wurde.), sucht das noch neue Regensburger Barcamp um mehr Wahrnehmung und Interesse. Nur durch persönliche Ansprache und beharrliches Nachhaken konnten Menschen zur Teilnahme akquiriert werden; gleichsam in dem Vertrauen, dass sie vom offenen Format überzeugt werden können.

Verwunderlich einmal mehr: Selbst klassische Medien versuchten sich bemüht an diesem Wochenende um Session, Diskussion und Austausch, hatten es im Vorfeld jedoch völlig übersehen, auf die Veranstaltung auf ihren Kanälen zu werben. Und waren nach ihrem Beitrag komplett verschwunden. Da ist noch viel Luft nach oben.

Mit der Unterstützung der Uni Regensburg und einigen Sponsoren leistete das Orga-Team um Alexandra Grassler, Daniel Dengler und Dominik Schön mit weiteren Helfern ganze Arbeit. Im zweiten Stockwerk tagten und diskutierten die etwas mehr als 40 Teilnehmer zu vielen verschiedenen Themen. Die Neulinge waren schon bei der Sessionplanung über das unkomplizierte Verfahren zum Aufsetzen der Tagesordnung schnell begeistert. Freundliche und lockere Atmosphäre machten sogar in einem eher kühlen Uni-Gebäude das Camp zu einem annehmlichen Ort.

Wenn das mal so eintrifft, freut mich und uns das mehr als alles andere. Und eigentlich ist es schon jetzt viel mehr als das. Gleichsam, so ein Ergebnis der oben angeführten Barcamp-Marketingrunde, wollen wir in den nächsten Monaten versuchen, weitere Veranstaltungen in Regensburg und in der Oberpfalz an den Start zu bringen, um mehr Menschen mit Netzaffinität regelmäßig um uns scharen zu können. Dies auch, um damit vielleicht ein größeres Fundament an interessierten Menschen für das künftige Barcamp schaffen zu können.

Kurzer Abschluss: Das Team mit Christian, Alexander, Anne und Sonja war gemeinsam mit mir sehr zufrieden mit dem Verlauf und Ergebnis des Wochenendes. Viele interessante Sessions, von denen einige Themen schon Eingang in unseren Redaktionsalltag gefunden haben, wollen in den nächsten Tagen noch verarbeitet werden. Und eigentlich ist uns vor dem nächsten Camp mal gar nicht bange. Wir freuen uns darauf.

cdv!

Disclaimer: Mit dem “Oberpfalznetz” waren wir einer der Sponsoren dieses Camps.

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“Zeigen sie mir doch mal die Blogposts zum letzten Barcamp”, schreibt mir der Chef, als ich ihn bitte, die Reisegenehmigung zu unterschreiben. Ein leichtes Unterfangen, schnell zusammengeklickt, abgesendet. “Meinen sie das ernst?”, kommt dann als Antwort. Twitterer kennen das: Ich verstehe die Frage nicht. Der Chef versteht allerdings nicht, warum ich zu einem Barcamp fahre. Denn das, was andere dazu bloggen, ist in vielen Fällen schlichtweg Mist. Liegt vielleicht daran, dass es Blogger sind, in sehr unterschiedlichen Facetten. Was wiederum liebenswert ist, wenn man die Bloggerszene kennt. Fakt: Viele Entscheider kennen sie nicht. Andererseits: Bloggen heißt ja nicht, dass man wirklich schreiben kann. Obgleich es viele Blogger gibt, die vielleicht besser schreiben als Journalisten. [Der Einstieg ist fiktiv, meine tatsächliche Situation ist anders.]

These: Das, was wir mit diesem eigentlich guten Format anstellen, verkaufen wir nicht gut genug. Dass wir dort Wissen teilen, wird anschließend nicht deutlich genug. Denn, was wir dann im Netz teilen, ist, wie schon bemerkt, oft Mist.

Selbstkritik: Geht mir genau so. Die Zahl der Blogbeiträge nach den Camps wird gefühlt immer weniger. Wir opfern das Wochenende, reisen an, nehmen teil, reisen wieder ab. Und dann hängen wir mit dem üblichen Camp-Blues wieder im Hamsterrad. Es war so schön. Wir hatten uns alle lieb.  Das Communitymanager Barcamp #ccb14 war tatsächlich gut. Geschrieben habe ich bis heute nichts dazu. Es fehlte die Zeit.

Orrrr, jetzt noch bloggen? Mal sehen. Wo war ich eigentlich überall? Habe ich mitgeschrieben? Nope, in den meisten Fällen nicht. Warte mal, ich hab’ die Slides fotografiert, ich toller Hecht. Hecht? [Insider] Was in vielen Fällen dann doch noch ins Netz gespült wird, fällt dann noch in die Rubrik “Warum ich eure Blogposts scheiße finde”. Dass wir tatsächlich etwas gelernt haben, uns auseinander gesetzt haben, eifrig diskutiert und vielleicht sogar disputiert haben, wird erstaunlicherweise nicht deutlich. Es findet in diesem Netz nicht statt. Nicht einmal, wenn es eine schlechte Session gab. Wir sind nett zueinander.

Sozialromantik ist in diesem Fall fehl am Platz; keine Frage, das viele Camps organisatorisch und etwa auch durch Themenfokussierung deutlich besser geworden sind. Dennoch suchen wir in vielen Fällen immer händeringender nach Sponsoren. Warum eigentlich? Wenn wir wissen, welchen Wert diese Veranstaltungen für uns haben, können sie von mir aus auch bis zu 50 oder 70 Euro kosten. Meine Meinung. Einige Blogposts, die zwar fleißig den Sponsoren danken, möchte ich als Sponsor lieber nicht haben. Da steht nämlich nichts drin.

Die Gefahr besteht, dass wir uns sehr gern “Klassentreffen” organisieren, weil wir uns alle mögen. Dem ist ja so. Nur: Dann müssen wir sie auch so benennen. Und nicht erwarten, dass jetzt alle das Format so geil finden. Wir freuen uns immer, wenn so viele “Newbies” da sind. Wir denken nicht daran, dass es eigentlich immer der harte Kern ist, der sich da trifft. Die “Newbies” sind ja leider nicht der künftige harte Kern. Denn sonst müssten die Barcamps ja stetig größer werden. Dem ist nicht so.

Fazit: Das Format schwächelt. Es liegt an uns. Das, was wir gut finden, müssen wir besser verkaufen. Das muss jede Marke und jedes Unternehmen auch. Wir müssen schon deutlicher werden, warum genau diese Veranstaltung geeignet ist, den Laden nach vorn zu bringen. Denn das ist ja das eigentliche Ziel: Uns nach vorn bringen, damit den Laden nach vorn bringen, Weltfrieden.

Ich bin streng, ich weiß. Ich weiß auch, dass ihr mich genau deshalb (nicht) gut findet. Egal. Ich sorge mich um das Format, dass ich sehr mag. Und sehe, dass (viele) andere das nicht tun. Genau daran müssen wir arbeiten. Mit besseren Blogposts.

cdv!

PS: Ich habe ganz bewusst darauf verzichtet, einige gute oder schlechte Blogposts zum #ccb14 zu verlinken. Nur den hier: #ccb13. Um die dort gestellte Frage zu beantworten: Nein, noch immer nicht.

 

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“Kann Kunst und Kultur helfen, die Freiheit des Netzes wieder zu erlangen?”, hatte Wibke Ladwig in ihrer Session auf dem stARTcamp München (#scmuc14) im Münchener Literaturhaus gefragt. Zwei Gruppen beschäftigten sich mit dieser Frage. Es gab erste Ideen. Ein kleiner Erfolg. Wie auch das Camp selbst, das an diesem Samstag etwa 100 Menschen anzog. Interessante Diskussionen, das neue Menschen-Kennenlernen, das Format zu erleben – erneut ein Erfolg, nicht zuletzt des Formats.

Dabei spürt man sehr deutlich in der Kulturbranche, dass auch sie nach neuen Wegen sucht. Vertreter von Museen, von Kultureinrichtungen, Künstler, oder einfach nur Menschen, die Kunst und Kultur sehr nahe stehen, starren suchend auf das Digitale. Finden wir hier neue Besucher? Finden wir wieder mehr Besucher? Und dann ist es sehr erfrischend, wenn ausgerechnet Johannes Lachermeier gesteht: “Mit den Zahlen habe ich es nicht so”. Lachermeier, nur zum Verständnis, betreut die digitalen Dialogkanäle für die Bayerische Staatsoper. Und präsentierte in seiner Session “Die App”. Ein spannender und durchaus auch spaßvoller Ansatz, Kunst und Kultur zu vermitteln.

Dass es durchaus frische und mutige Ansätze gibt, beweist Kathrin mit ihrem Kulturklo. Sie will junge Kunst und Kultur vermitteln. Und nutzte das stARTcamp, um Fragen zu stellen. Am Ende stand fest: Viel Arbeit kommt auf sie zu. Wie auch auf jene, die etwa Tanja Praske in ihrer Session gelauscht haben. “Bloggen pro Kultur” in sehr informativer Form, damit es künftig auch mit dem Bloggen klappt. Und warum Twitter? Eine der immer wieder gestellten Fragen, der ich mich in einer Session widmen konnte. Das Ergebnis: Neue Twitterer, wie ich anhand meiner Timeline schnell feststellen konnte. Willkommen! ;)

Das Suchen und Finden geht, wie in vielen anderen Sparten und Branchen auch, weiter.

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Weitere Beiträge:

Christian Henner-Fehr

Frank Tentler

Intelligenzfaust (…hat vielleicht sogar einen Namen ;) )

Evelyn James

Wera Wecker

Ute Vogel

Und der besondere Dank gilt natürlich den Kulturkonsorten für die prächtige Organisation des Camps.

 

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Wir laufen der Zeit hinterher und wissen überhaupt nicht, wie wir als Gesellschaft mit diesen technologischen Entwicklungen umgehen sollen. – Juli Zeh

Selten haben Beiträge, Vorträge, Diskussionen und Gespräche auf der re:publica für mich einen solchen Eindruck hinterlassen. Nach drei wunderbaren und anstrengenden Tagen stand am Ende fest: Wir sind in einer spannenden Entwicklung. Und, ja, da hat Juli Zeh recht: Wir wissen nicht, wie wir damit umgehen sollen. Der politische Aspekt des Internets ist nach meiner Wahrnehmung noch mal stärker in den Vordergrund gerückt. Allein: Wie soll das gehen?

Was ist nun mit der permanenten Überwachung, der wir ausgesetzt sind? Wie gehen wir damit um? Wie organisieren wir Protest? Und, wtf, warum funktioniert in dieser essentiellen Frage die Politik überhaupt nicht mehr? Und, Doppel-wtf, erreichen wir mit diesem Thema keine Masse, die sich am Ende dann auch noch gegen diese Umkehrung des Demokratieverständnisses auflehnt? Antworten auf die Fragen gab es natürlich nicht.

Das Zitat von Juli Zeh, das Felix Schwenzel in seinem Vortrag gebracht hat, ist derzeit noch die deutlichste Aussage zur aktuellen Situation. Mir – vielleicht vielen anderen nicht – hilft es, die Entwicklung zu verstehen. Mir hilft es auch, dass ich immer mehr Menschen wahrnehme, die diese re:publica besuchen, weil sie sich dem Thema widmen müssen. Wenn am Ende mehr Fragen auftauchen als zuvor, ist das schon mal kein schlechtes Ergebnis. Vielleicht müssen wir noch mehr fragen.

Fragestellungen, denen sich nicht nur das kongeniale Duo Sascha Lobo und Felix Schwenzel in sehr sehenswerten Beiträgen gewidmet hat. Auch die unterschiedlichen Branchen horchen in diese Gesellschaftskonferenz, wie Thomas Knüwer sie richtig genannt hat. Bestes Beispiel: Der Journalismus, der händeringend nach sich selbst sucht.

Kerntugenden für besseren Journalismus

Am meisten beeindruckt hat mich der Vortrag des Schweizer Journalistenkollegen Constantin Seibt. Nicht nur an sich selbst beschreibt er die Situation des Journalismus und der Medien; und er führt im Rahmen seines Vortrags die Situation und mehr noch die nächste Zukunft auf einige Kerntugenden zurück: Haltung, Kühnheit, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit. Nur diese wenigen Stichworte reichen meiner Meinung nach, um sich  künftig konsequent und beharrlich dieser Aufgabe zu stellen. Denn vielleicht ist es ja ein besserer Journalismus, der helfen kann, einige der oben angeführten Fragen künftig beantworten zu können.

Update: Da der @saschalobo zu Recht gemotzt hat, habe ich heute einen Dauerauftrag eingerichtet. Der Verein netzpolitik.ev erhält nun jeden Monat 50 Euro. Sorry, Bekassine.

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Mit “Turandot” steht bei den Opernfestspielen Heidenheim nach der „Tosca“ des Jahres 2010 erneut eine Oper von Giacomo Puccini auf dem Programm. Das letzte Werk des letzten italienischen Großmeisters entführt die Zuschauer in eine märchenhafte Handlung, durchsetzt mit Komik und Groteske. Chinesische Anklänge und besondere Orchesterfarben mit exotischem Schlagwerk geben „Turandot“ ihren unverwechselbaren Charakter.

Die Stuttgarter Philharmoniker als neues Festspielorchester und ein internationales Solistenensemble unter der Leitung von Marcus Bosch, dem Künstlerischer Direktor der Opernfestspiele und Generalmusikdirektor des Bayrischen Staatstheaters Nürnberg, versprechen Musiktheater auf höchstem Niveau. Das Bühnenbild baute Detlev Beaujean, die Kostüme hat Irina Bartels entworfen.

Die Opernfestspiele Heidenheim fiebern am morgigen Freitag einem glanzvollen Abend entgegen: Der Premiere der Neuinszenierung von „Turandot“ auf der Freilichtbühne im Rittersaal Schloss Hellenstein. Regisseur Michael Helle inszeniert in der archaischen Kulisse das im alten China angesiedelte Spiel um Begehren, Mut, Angst und die alles überwältigende Kraft der Liebe.

Im Mittelpunkt der Handlung steht die chinesische Prinzessin Turandot, die nur den Mann heiraten will, der ihre drei Rätsel lösen kann. Bewerber gehen ein hohes Risiko ein: zahlreiche Prinzen sind bereits an der Aufgabe gescheitert und dem Henker übergeben worden. Auch der Tartarenprinz Calaf verfällt der unnahbaren Schönen, doch er besteht die Prüfung und findet alle Antworten. Calaf will Turandot jedoch nicht erzwungen, sondern als Liebende heiraten. Er stellt ihr seinerseits ein Rätsel: Sie soll seinen Namen erraten. Die junge Sklavin Liù, die den Namen als einzige weiß, tötet sich, um den Prinzen nicht zu verraten. Erst Liùs Tod erweicht das Herz der kalten Turandot.

Giacomo Puccini, der kurz vor der Vollendung starb, hat mit „Turandot“ seine spannendste und zugleich schillerndste Oper geschrieben. Prachtvolle Chöre, die komischen Figuren der chinesischen Minister, die anrührende Figur der Liù, die stimmliche Wucht der Hauptfiguren Turandot und Calaf – all das hat die Oper zu einem Welterfolg gemacht. Jeder kennt Calafs Arie “Nessun dorma”, aber kaum einer weiß, dass es bei dieser Arie buchstäblich um Leben und Tod geht. In Heidenheim singt sie der in Mexiko geborene Brite Luis Chapa. Als Calaf war er schon in den USA, Großbritannien, Mexiko und Polen erfolgreich.

„Turandot“ ist Rachael Tovey. Die Sopranistin aus England ist Expertin im Fach dramatischer Sopran: wahre Triumphe feierte Tovey u.a. als „Elektra“ am Staatstheater Nürnberg und als „Brünnhilde“ an der Königlichen Oper Stockholm. Michaela Maria Mayer und Ashley Thouret geben die Liù. Weitere Solisten sind Jens Krogsgaard als Kaiser Altoum, Woong-jo Choi als Timur, Timothy Sharp als Ping, Christoph Wittmann als Pang und Andrés Felipe Orozco als Pong. Felix Rathgeber und Daniel Dropulja sind der „Mandarin“.

Die Premiere am Freitag ist ausverkauft. Für die weiteren Vorstellungen sind Karten an den Vorverkaufsstellen und den Abendkassen erhältlich, teilweise allerdings nur noch Restkarten. Wetterabhängig finden die Vorstellungen im Rittersaal oder im benachbarten Festspielhaus Congress Centrum Heidenheim statt. Der Spielort kann an den Veranstaltungstagen ab 18 Uhr unter der Telefonnummer 07321 327 4220 erfragt werden.

Weitere Aufführungen:
Sonntag, 7. Juli, Freitag und Samstag, 12., 13., 19., 20., 26. und 27. Juli je 20 Uhr
Freiluftbühne Rittersaal, Schloss Hellenstein*

*Bei ungünstiger Witterung findet die Vorstellung im Festspielhaus Congress Centrum Heidenheim statt.

Tickets und Informationen unter 07321 327 7777 oder www.opernfestspiele.de
Wettertelefon am Veranstaltungstag ab 18 Uhr: 07321 327 4220

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Wir müssen weiter daran arbeiten, dass es in Zukunft gute Barcamps geben wird. Meine Erkenntnis des Barcamps Ruhr #bcruhr6 im Essener Unperfekthaus birgt auch einige Bedenken. Deutlich wurde mir dies im Rahmen der Session des bcruhr-Organisators Stefan Evertz zur “Zukunft der Barcamps”. Klar ist auch, dass es in Zukunft mehr Themencamps geben wird. Ein Grund mehr, die besondere Kultur der Barcamps zu pflegen, sie sogar auszubauen. Stefan hat dabei  deutlich gemacht, welche Ingredienzien dazu notwendig sind. Das #bcruhr ist gleichzeitig beredtes Beispiel.

Neben einer guten Vorbereitungsorganisation und der Versorgung mit gutem Essen (D’accord!) spielt die Location eine der wichtigsten Rollen für den Erfolg von Barcamps. Dabei vergleiche ich das Barcamp Ruhr sogar mit der re:publica. Das Unperfekthaus ist ein Traum. Die Station auch. Wenn man etwas daraus macht. Beide zeichnen sich nach meiner Meinung in der Detail-Liebe aus. Die Aufmerksamkeit und Sorgsamkeit der Locationbetreiber und der Camporganisatoren für ihr Publikum ist für viele vielleicht nur im Unterbewusstsein spürbar. Und tragen dabei zum Erfolg der Veranstaltung enorm bei.

Sessionräume unterschiedlicher Größen und Ausstattung sind dabei nur ein Teil. Denn das bieten viele Locations. Gleichzeitig Atmosphäre und Rückzugsräume für Gespräche von kleinen oder größeren Gruppen vorhalten zu können, ist ein wichtiger Aspekt zudem. Er sollte nicht unterschätzt werden.

Bedenken habe ich etwas, wenn es um das Organisationspersonal der Barcamps geht. Dabei meine ich nicht die vielen fleißigen Helfer, die sich nahezu immer finden. Die bestorganisierten Camps hängen an Initiatoren, die in den letzen Jahren viel Erfahrung gesammelt haben. Gelingt es jenen, diese Erfahrungen rechtzeitig an andere weiterzugeben? Finden sich Mutige, die an diese Erfahrungen andocken und die Camps weiterhin anzetteln und vorbereiten? Das ist mein Wunsch, aber auch die Aufforderung an die Erfahrenen, rechtzeitig und mit Umsicht ihren irgendwann verständlichen Rückzug vorzubereiten. Denen, die sich an die Camp-Initiierung trauen, müssen wir ohne eigene Interessen Unterstützung anbieten.

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Christian de Vries
Christian Dingler 

Neben den Barcamps werden künftig auch die Blogposts über die Barcamp-Teilnahme wesentlich besser. Und nicht nur die. Das “gelobten” mehr als 60 Teilnehmer, die im Rahmen des #bcruhr6 im Essener Unperfekthaus an der Session “Schönerbloggen-Besserschreiben” von Christian (Dingler) & Christian (de Vries) teilgenommen hatten. Neben vielen technischen Tipps zum Aufbau eines Posts wurden auch Fragen zu Themen und Technik sowie zur passenden Literatur beantwortet.

Mit Themen ist das so eine Sache. Die wenigsten sind von Natur aus so interessant, dass man ihnen freiwillig ein paar Minuten seiner Lebenszeit opfert. Ein paar einfache Kunstgriffe machen allerdings auch das Stück zum sprichwörtlichen Sack Reis zu einer spannenden Geschichte.

Wie sollen also die Blogposts aussehen? Lesbar! Ohne Geschwafel über Anreise oder Küsschen oder Grüße. Das lässt sich anderweitig erledigen. Kommt auf den Punkt. Schnell. Und ihr werdet gelesen.

Kein Mensch liest freiwillig Besinnungsaufsätze oder Erfahrungsberichte, die einfach nur ohne erkennbaren roten Faden kreuz und quer durch die Thematik wabern. Die Kunst des Zuspitzens besteht im Weglassen. Zunächst alles das, was unwichtig ist. Vom Rest sucht Ihr Euch einen Aspekt aus und über den erzählt Ihr.

Der Titel

Kurz und knackig. Wenn der Titel schon vorher feststeht, den Text darunter schreiben. Sonst erst den Text schreiben. Wenn’s schwer fällt: Fünf Titelvorschläge auf ein Blatt Papier schreiben, eine Stunde ruhen lassen. Der beste wird sofort sichtbar. Der knackige Titel wird auch der Tweet, mit dem der Text promoted wird. Also: Krachen lassen!

Wenn Ihr gezwungen seid, über den sprichwörtlichen Sack Reis zu schreiben, gibt es eine Technik, die hilft, das Thema spannend zu machen. Dreht das Rad weiter. Gebt dem Thema einen “Spin”. Einige Aspekte eignen sich besonders gut für einen Spin:

Konfrontation: Umgefallener Sack Reis sorgt für schlechte Stimmung in China
Harmonie: Chinesische Familie versöhnt sich über umgefallenen Sack Reis
Wirtschaft: Jährlich Schäden von 1,5 Mio. Euro durch umfallende Reissäcke
Tradition/Geschichte: Schon die alten Römer nervten Geschichten über umfallende Reissäcke
Zukunft: Startup verspricht: Nie wieder umfallende Reissäcke
Nähe: Sack Reis im Essener Unperfekthaus umgefallen
Außergwöhnlichkeit: Sack Reis ausnahmsweise stehen geblieben

Der Teaser (Vorspann)

Das Wichtigste voran: Erkenntnis, Einsicht, Nachricht. Dann: Möglichst viele W-Fragen (wer, was, wann, wo, warum, wie) in den ersten Sätzen verpacken. Dann weiß der Leser worum es geht (siehe oben).

Ihr merkt schon: Das kann unter Umständen sehr plakativ werden. Nicht alle Spins geben auch eine vernünftige Geschichte ab. Die Technik hilft allerdings, das Thema weiter zu drehen und einen Aspekt zu finden, der es Wert ist, erzählt zu werden.

Der Text

Auch knackig. Aktive Formulierungen, kurze Sätze, nicht mehr als 14 Wörter pro Satz, wenn möglich. Mut zur wörtlichen Rede, gute Zitate sind Salz und Pfeffer jeden Beitrags. Der Leser klebt an den Lippen derer, die zitiert werden. Die Fakten übersichtlich präsentieren, gern per Spiegelstrichen oder Nummerierungen. Nicht immer lange erklären. Dafür gibt es Links.

Bei längeren Texten mag nicht nur die Suchmaschine Zwischenüberschriften. Der Leser dankt, weil es dem Text Struktur gibt.

Wenn es nicht nur um Fakten geht, könnt ihr Bilder und Situationen beschreiben. Führt den Leser in die Situation, die euren Anlass widergibt. Adjektive sind in dieser Situation Zucker. Beschreibt die Atmosphäre, das Drumherum. Schafft ein Bild.Erzählt von Menschen

Viele kennen aus dem Studium das Gefühl, sich durch einen Text quälen, ihn erarbeiten zu müssen. Das hat einen Grund. Abstrakte Sachverhalte sind sehr trocken. Sie fesseln, wenn überhaupt, nur absolute Fachleute. Was uns fesselt, sind Geschichten von echten Menschen. Erzählt also nicht die Geschichte “In Essen ist ein Sack Reis umgefallen” – was ich lesen möchte, ist “Stefan und Katja waren entsetzt, als sie am Morgen des 10. März einen umgefallenen Sack Reis im Lager des Unperfekthaus in Essen entdeckten.” Das mag jetzt ein sehr plakatives Beispiel sein, aber Ihr merkt – es funktioniert. Je nach Geschmack kann man auch weniger dramatisch formulieren. Sollte man vielleicht sogar.

Die Literaturhinweise und eine gute Zusammenfassung unserer Session hat Frank Bergmann parat: http://blog.hildwin.de/2013/03/10/bcruhr-blogger-lesen-tageszeitung/

Dieser Beitrag ist die Dokumentation unserer gemeinsam gehaltenen Session “Schöner Bloggen” auf dem Barcamp Ruhr.

Ein wunderbares Tool zur Textüberprüfung: http://wortliga.de/textanalyse/

Dank den Sponsoren GLS Bank, Wunderman, Denkwerk, TechSmith, Rheinschafe, Simyo, 9elements, LVQ, pixoona, lokalkompass.de, spontacts, immowelt.de, autonetzer.de, Kwiitsch.

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Die meisten Barcamp-Berichte sind langweilig! Anstatt den persönlichen Erkenntnisgewinn der Veranstaltung in den Vordergrund zu stellen, werden gefühlt mehr als 80 Prozent der Berichte mit dem begonnen, was nur die wenigsten interessiert: Der Anreise, der Location-Beschreibung, dem Dank an die Sponsoren, dem Treffen der Timeline. Alles nett, alles richtig, alles öde. Behauptung, subjektiv wahrgenommen, nicht belegt: Es sind langweilige Schulaufsätze.

Die ohnehin gerade wieder begonnene Diskussion über die Barcamp-Kultur (späteres Thema) mag nach meiner Meinung zu einem mehr oder weniger großen oder kleinen Teil auch daran liegen, dass wir es nicht schaffen, mehr und besser über das zu berichten, was die Camps so einmalig macht: Aus einem gemeinsamen Interesse etwas zu schaffen, miteinander zu teilen, uns gegenseitig zu inspirieren, Wissen miteinander zu teilen.

Wir lesen jeden Tag das Internet. Wir lesen alle viel. Und wir machen es uns mit diesen langweiligen Barcamp-Berichten gegenseitig nicht leicht. Nahezu jedes Mal muss ich mich erst einmal durch die vielen Dankeschön und die immer wieder gleichen (Bahn-)Anreisen quälen, um vielleicht am Ende noch etwas zu finden, wo es dann endlich im Kopf geklickt hat.

Vorschlag: Wir machen es so, wie es früher (und manchmal noch heute… ) die Nachrichten-Redakteure gemacht haben: Die eigentliche Nachricht voran. Dann die wichtigsten W-Fragen: wer, was, wie, warum, wo, wann. In einem Satz. Geht nicht? Geht. Probiert es aus.

Ersatzweise, bei etwas geringerer Erkenntnistiefe, könnt ihr immerhin Bilder liefern. Ich meine sprachliche Bilder: Beschreibt den Schweiß, der während einer Session fließt, die wunderbare Transpiration im Raum, die olfaktorischen Reize, denen man in kleinen Session-Räumen ausgesetzt ist, den mehr oder weniger wunderbaren Charme einer Camp-Location, um damit die Leser in das Thema hinein zu führen: In dieser Atmosphäre verstand ich endlich den facebook-Algorhythmus (nicht). :)

Ohnehin ist es beim Schreiben wie bei vielen anderen Dingen: Die Kunst des Weglassen. Die Konzentration auf das Wesentliche. Ihr arbeitet alle effektiv und effizient? Dann schreibt auch so. Nur eine Session auf dem Barcamp hat euch vom Hocker gehauen? Dann schreibt nur das, klemmt gern noch höflich den Dank an die Sponsoren darunter, das ist okay. Aber haut nicht alles in diesen einen Text. Macht aus einem vielleicht vier Texte. Viel mehr Arbeit macht es euch auch nicht, weil ihr dann nicht lange überlegen müsst, wie ihr alles unter einen Hut bekommt. Schreibt also vier Texte, die sich auf das jeweilige Thema konzentrieren. Denkt vorher fünf Minuten darüber nach. Dann geht’s.

Haltet eure Sätze kurz. Oder konsequent lang, wenn es euer Stil ist. Macht euren Stil. Aber macht es nicht langweilig, weil ihr Fakten beschreibt, die so alltäglich sind. Schreibt über euren wichtigsten Erkenntnisgewinn des Barcamps. Und macht damit eure Leser glücklich. Versprochen: Wenn ihr gut einsteigt, zwischendurch die Form haltet, dann werden euch eure Leser auch belohnen. Mit dem Lesen bis zum Ende. Dankeschön an die Location, an die Sponsoren, an die Orga, an die Welt, Twitter, facebook,…. Ihr wisst schon. Strengt euch an. :)

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